13.05.2020

„Neuer“ Italiener und neues Eis für Linz

Der Innenstadt-Italiener Tropea eröffnet unter dem neuen Namen Surace Centro. Neu von Surace ist auch ein mit wissenschaftlicher Unterstützung entwickeltes Eis mit deutlich weniger Zucker.

Gastronom Carmelo Surace verköstigt seit 15 Jahren die Gäste im Großraum Linz mit seinen beliebten Eiskreationen und italienischer Küche. Das Tropea in der Linzer Innenstadt gehört bereits das zweite Jahr zu Surace. Nun wird es im Zuge einer firmenweiten Neuausrichtung ebenfalls zu einem Surace-Lokal. 

„Wie alle unsere Ristorante behält auch das Tropea in der Küche seine Individualität. Das erwarten unsere Gäste. Synergien ergeben sich zum Beispiel in der Ausstattung und der Bewerbung. Das, was sich hier einsparen lässt, investiere ich lieber weiter in die beste Qualität der Zutaten. So verwenden wir schon sehr viele Zutaten in Bio-Qualität“, so Surace, der zukünftig noch stärker auf Bio-Produkte setzen wird.

Eisspezialität mit weniger Zucker

Neu ist auch das Eis „Senza“, dass es in zwei der Gelaterie in der Linzer Innenstadt, die von „Surace“ auf „Surace Senza“ umgebaut wurden, zu schlecken gibt. Carmelo Surace: „Eismachen ist eine Kunst. In Zusammenarbeit mit italienischen Experten von der Universität in Parma gelang es uns, durch den Einsatz von innovativer, neuer Produkttechnologie völlig natürlich 50 Prozent des Zuckers zu reduzieren, ohne dabei Geschmack oder Genuss zu verlieren. Darauf sind wir stolz.“

Senza-Eis und alle weiteren Surace-Eisspezialitäten werden in der neuen, seit Jänner eröffneten Eismanufaktur in Traun täglich frisch zubereitet. 

Erfolgreich durch die Krise

Der gebürtige Kalabrese Carmelo Surace stammt aus einer erfahrenen Handels- und Eismacherfamilie. 2003 startete er mit einem Alimentari in der PlusCity, einem kleinen Lebensmittelgeschäft für italienische Spezialitäten, in die Selbstständigkeit. 2005 eröffnete der Eisexperte seine erste Gelateria. Heute betreibt er erfolgreich elf Gelaterie und drei Restaurants im Großraum Linz und Umgebung.
 
Der umtriebige Gastronom steckte gerade mitten in der Neupositionierung seiner bestehenden Gastronomiebetriebe sowie der Planung und dem Umbau zweier seiner Restaurants, als durch Corona alle seine Geschäfte auf einen Schlag zusperren mussten. „Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen und viele Anforderungen haben sich verändert. Daher war eine Neustrukturierung der Organisation und Beschaffung sowie eine Neupositionierung erforderlich. Und dann kam Corona und alles war von einer Stunde auf die andere anders. Kurz vor dem Start der Eissaison“, beschreibt Surace die Situation. 

In kurzer Zeit stellte er mit seinem Team seine Gastronomie und Gelaterie auf Lieferservice um und stellte zwei Eisautomaten auf, um die Menschen mit Pizzen, italienischem Essen sowie frischem Eis zu versorgen. „Die Kundinnen und Kunden haben unsere neuen Services gut angenommen. So konnten wir in Zeiten der Geschäftsschließungen zumindest etwas Umsatz generieren. Und zum Glück sind wir ein gesundes Unternehmen und haben Reserven.“

 

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