15.02.2021

Niederösterreich setzt Interessentenbeitrag aus

Entlastung für 20.000 Betriebe im Bundesland in Höhe von 10 Millionen Euro.

Neben den klassischen Tourismusbetrieben wie Hotels und Wirtshäusern müssen auch Fremdenführer, Konditoreien, Bäckereien oder Gärtner einen Interessentenbeitrag leisten. Die Betriebe zahlen dafür pro Jahr zwischen zehn und 2.300 Euro. die Höhe der Abgabe richtet sich nach der jeweiligen Branche und der Einstufung der Standortgemeinde je nach Tourismusaufkommen. Die Erträge des Interessentenbeitrages sind für die Weiterentwicklung und Förderung des Tourismus in der jeweiligen Gemeinde zweckgewidmet.

„Auch wenn der Beitrag für den einzelnen Betrieb in der Regel nicht recht hoch ist, gilt es jetzt, Belastungen von der schwer gebeutelten Tourismuswirtschaft möglichst fernzuhalten. Wir werden diesen Interessentenbeitrag heuer wieder aussetzen und den Gemeinden die Mindereinnahmen ersetzen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Tourismuslandesrat Jochen Danninger ergänzt: „Die Aussetzung des Interessentenbeitrags wird mittels Gesetzesänderung in der kommenden Landtagssitzung umgesetzt, sodass die Unternehmen keine zusätzlichen bürokratischen Hürden überwinden müssen. Jeder einzelne Euro mit dem wir unsere Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe entlasten, trägt dazu bei, dass diese gestärkt aus der Krise hervorgehen.“

In Kombination mit weiteren Maßnahmen, unter anderem neuer Förderschienen für Investitionen in Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe nach dem Auslaufen der Investitionsprämie des Bundes sowie verstärkten Marketingmaßnahmen der Niederösterreich Werbung zeigt sich der Tourismuslandesrat überzeugt, dass „die Tourismuswirtschaft in Niederösterreich zu jenen Branchen gehören wird, die den Aufschwung nach der Überwindung der Pandemie am deutlichsten spüren wird.“

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