10.12.2021

Niederösterreich stellt sich für Wintersaison breit auf

Neben dem klassischen Skibetrieb wird vermehrt auf das boomende Tourengehen und Schneeschuh- bzw. Winterwanderungen gesetzt. Bei der Erarbeitung eines Zukunftkonzepts für die Ötscher-Lifte bindet man die Region intensiv ein.

Bereits am vergangenen Wochenende haben unter anderem der Jauerling und der "Zauberberg" am Semmering ihre Pforten geöffnet, das Hochkar stieg mit einem Teilbetrieb ein. Am nahenden dritten Advent-Wochenende können auch in Annaberg und St. Corona Schwünge in den Schnee gezaubert werden. Gestartet wird der Betrieb zudem in Lackenhof, wo die Ötscherlifte entgegen einer Ankündigung von Ende November und nach einer Übernahme durch die landeseigene ecoplus Alpin GmbH nun doch nicht geschlossen wurden (stammgast.online hat berichtet). In Lackenhof sei der Parkplatz rund um die Liftanlagen bereits am 8. Dezember "voll mit Skitourengehern" gewesen, ortete Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP) einen "großen Hype" in Richtung dieses Freizeitsports.

Für den Skibetrieb der klassischen Sorte gilt die 2G-Regel. Ein entsprechender Nachweis könne großteils bereits im Rahmen der Online-Buchung abgeliefert werden, betonte der Landespolitiker. Generell wurde appelliert, vor dem Skivergnügen die Tickets via Internet zu reservieren - dies würde "Bequemlichkeit und Planungssicherheit" bieten.

Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus Alpin GmbH, bezeichnete die bevorstehenden Wochen als eine Art "Comeback-Winter" nach diversen Corona-Wirren. Die Bedeutung eines Zusammenschlusses von mehreren kinderfreundlichen Skigebieten im Bundesland hob Michael Duscher, der Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, hervor. Als "hidden treasures abseits des Trubels" bieten die sechs Tourismusdestinationen laut Duscher auch zahlreiche Winterwanderwege an.

Mehr als auf diesen eher entlegenen Pfaden los sein dürfte, wenn am 17. Dezember auch die Gastronomie und Beherbergungsbetriebe im Bundesland wieder aufsperren. Unternehmer und Gäste könnten sich auf dieses Startdatum "verlassen", betonte Danninger. Die Zahlen würden belegen, dass weder Hotels noch Gastronomiebetriebe starke Corona-Infektionstreiber seien.

(APA/Red)

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