21.05.2019

Niki Lauda ist tot

Österreichs dreifacher Formel-1-Weltmeister, 25-facher Grand Prix-Sieger und Flug-Unternehmer verstarb am gestrigen Montag. Lauda wurde 70 Jahre alt.

Niki Lauda litt jahrzehntelang an den Folgen seines schweren Unfalls vom 1. August 1976 am Nürnburgring. Vorigen Sommer hat er sich am Wiener AKH einer Lungentransplantation unterziehen müssen, davon hat er sich nicht mehr richtig erholt.

Neben seinen Erfolgen im Motorsport war er auch als Unternehmer sehr umtriebig. 1979 gründete er die Lauda Air, 1988 folgte eine Neugründung mit ersten Linienflügen in den Fernen Osten. 1997 stieg die AUA ins Unternehmen ein und kaufte Niki Lauda schlussendlich 2001 endgültig aus. 2003 gründete Niki Lauda die Fluglinie FlyNiki (ab 2004 Niki), die Anfang dieses Jahrzehnts von Air Berlin komplett übernommen wurde. Nach dem Ende der deutschen Fluglinie erhielt Lauda im Insolvenzverfahren den Zuschlag für Niki, das er in sein Transportunternehmen Laudamotion eingliederte. Danach folgte der Einsteig von Ryanair. 

„Niki, wir vermissen dich!“

„Heute ist ein sehr trauriger Tag für Laudamotion“, heißt es in einer Presseaussendung seines Unternehmens. „Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und bedauern den Verlust zutiefst. Niki Lauda war für die gesamte Airline Branche eine große Inspiration und ein einzigartiger Visionär. Die gesamte Laudamotion Familie ist stolz und dankbar auf ihren zukunftsweisenden Gründer und außergewöhnlichen Mentor. Niki, wir vermissen dich!“

Andreas Gruber, CEO Laudamotion, ergänzt: „Mein herzliches Beileid im Namen des gesamten Laudamotion Teams und der Ryanair Familie!
Wir werden alles unternehmen, um seine Visionen fortzuführen und den Namen Lauda stolz in die Welt hinauszutragen.“

Flughafen Wien trauert um langjährigen Partner 

„In den 40 Jahren seit der Gründung der Lauda Air hat er die österreichische Luftfahrt maßgeblich geprägt und vorangetrieben. Für den Flughafen Wien war Niki Lauda ein langjähriger und verlässlicher Partner, der mit seinem Engagement wesentlich zum Wachstum des gesamten Standortes beigetragen hat. Wir verlieren mit ihm eine Ausnahmepersönlichkeit für die gesamte Nation. Unsere tiefe Anteilnahme gilt in diesen Stunden seinen Angehörigen“, drücken die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, ihr Beileid aus.

 

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