25.09.2021

Notverkäufe in der Hotellerie bleiben aus

Dem Hotelimmobilienmarkt in Österreich geht es besser als erwartet, so das Ergebnis einer Analyse von Immobiliendienstleister CBRE.

„Der Branche geht es besser als ursprünglich prognostiziert“, fasst Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE Österreich die Lage am Markt zusammen. Und: Die erwarteten Notverkäufe am österreichischen Hotelmarkt bleiben aus.

Während der Höhepunkte der Pandemie gab es nur wenige bzw. eher kleinere Transaktionen, da die Erwartungshaltungen der Verkäufer von jenen der potenziellen Investoren – die von Preisabschlägen ausgingen – stark abwichen. „In der Hochphase der Pandemie konnten wir feststellen, dass Eigentümer zwar Interesse an Verkäufen gezeigt haben, aber nicht zu den Konditionen, die die Investoren geboten haben. Dass es schlussendlich zu wenigen Transaktionen gekommen ist, lag auch daran, dass es der Branche dank anhaltender staatlicher Unterstützung relativ gut ging und Verkäufe nicht dringend notwendig wurden“, so Fichtinger weiter.

Investoren sind wieder auf der Suche nach passenden Hotelobjekten, da der Druck aufgrund des verfügbaren Kapitals weiterhin groß ist. Mittlerweile sind die Käufer wieder bereit, Preise ähnlich dem Vor-Krisen-Niveau zu zahlen – das zeigen auch jüngste Transaktionen. „Momentan sind einige Deals in der Pipeline, sodass wir davon ausgehen, dass es am Investmentmarkt für Hotels im letzten Quartal leicht bergauf gehen könnte“, so Fichtinger.

Über CBRE

CBRE Group ist das nach Umsatz weltweit führende Unternehmen für Gewerbeimmobilien. Das in Dallas ansässige Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in über 530 Büros weltweit, arbeitet für Immobilieneigentümer, Investoren und Mieter auf der ganzen Welt. CBRE ist in Österreich seit 1991 mit Firmensitz in Wien vertreten. 

www.cbre.at

(Red)

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