13.03.2020

ÖHV fordert Streichung der Lohnsteuer und Lohnnebenkosten

Mitarbeiterintensive Betriebe brauchen größtmögliche Liquidität sofort, betont man bei der Hoteliervereinigung.

„Stark betroffene Hotels können sich die hohen Lohnkosten vielleicht noch ein Monat leisten. Aber Österreich kann sich keine steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkenden Umsatzsteuereinnahmen leisten“, plädiert ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer für einen kompletten sofortigen Verzicht auf Lohnsteuer und Lohnnebenkosten für stark betroffene Betriebe im Dienstleistungssektor. „Um diese Einnahmen fällt der Bund auch um, wenn sich Betriebe von Mitarbeitern trennen. Aber dann kommen für ihn noch Kosten für Arbeitslosenentgelt dazu, und auch die Umsatzsteuereinnahmen sinken. Das sollten wir vermeiden.“ 

Die Reduktion die Reduktion der Lohnkosten um ein Drittel für Mitarbeiter, die zur Kinderbetreuung freigestellt werden, sieht sie als klares Zeichen der Regierung.

Die Umsatzrückgänge in der Qualitätshotellerie aufgrund der aktuellen Krise liegen laut Erkentnissen der ÖHV durch die Bank im sechs- bis siebenstelligen Bereich.

 

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