10.08.2017

ÖHV: Reformstau beflügelt Mitgliederzahlen

Die Österreichische Hoteliervereinigung steuert auf 1500 Mitglieder zu. Den Zuwachs begründet die Präsidentin mit dem Reformstau in den Regierungsparteien.

 

„Ich habe die ÖHV 2013 mit 1200 Mitgliedern übernommen. Jetzt steuern wir auf 1500 zu“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Der Grund dafür liegt für die Hotelière auf der Hand: „Solange die Politik bei Entlastung und Entbürokratisierung nicht in die Gänge kommt, laufen die Hoteliers der ÖHV die Tür ein. Als unabhängige Interessenvertretung wissen wir, was Unternehmer brauchen, setzen uns dafür ein und erreichen Ziel um Ziel.“

58 Top-Betriebe sind der ÖHV heuer bereits beigetreten – also alle vier Tage einer. Besonders freut Reitterer die „gute Mischung aus KMU und Konzernen, die auf unsere Kompetenz vertrauen.“ Hauptmotiv ist meist das Lobbying, aktuell das gesetzliche Verbot der Ratenparität, erste Verbesserungen bei der GewO und die Investitionszuwachsprämie. Dazu kommen die Halbierung der Flugabgabe, Landesgesetze für die Sharing Economy, die Einführung des Lehrberufs Hotelkaufmann/-frau, die ÖHV-Sonderlösung beim Nichtraucherschutz, das Aus für die Vergnügungssteuer und die größte Nachwuchskampagne in der Geschichte des österreichischen Tourismus mit dem „Tag der offenen Hoteltür“.

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