11.04.2019

Österreich gilt als sicherstes Reiseland

Mehr als drei Viertel aller Touristen berücksichtigen Sicherheitsaspekte bei der Wahl des Reisezieles. Laut einer aktuellen Umfrage von Allianz Partners bescheinigen die Österreicher wenig überraschend ihrem Heimatland eine besonders hohe Sicherheit, aber auch den Destinationen Deutschland und Kroatien.

71,6 Prozent der Österreicher halten das eigene Land für das sicherste Reiseziel. Gute Noten in Sachen Sicherheit geben die Österreicher darüber hinaus Deutschland und Kroatien, vor Spanien, Italien oder Griechenland. Rund 3,8 Millionen Mal jährlich reisen Österreicher in eines dieser Länder.

Neben der Schönheit der Landschaft und der Sauberkeit liegt der Faktor Sicherheit im Spitzenfeld der Kriterien für die Auswahl des Reisezieles. Die politische Lage, Kultur und Sprache des Reiselandes spielen vergleichsweise eine untergeordnete Rolle. „Sicherheit wird schon bei der Wahl des Reisezieles und in der Vorbereitung auf den Urlaub großgeschrieben“, kommentiert „Allianz Partners Österreich“-Geschäftsführer Erik Heusel die Ergebnisse der Umfrage. Mehr als 90 Prozent aller Reisenden informieren sich über die aktuelle Sicherheitslage ihrer Destination, für 77,6 Prozent ist dieser Aspekt sogar eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des Reiselandes.

Sorge vor Erkrankung

Jeder Sechste hält unterwegs Erkrankungen oder Unfälle für bedrohlich, etwa ebenso viele fürchten Terrorgefahren, wie die Allianz Partners Umfrage zeigt. Als häufigste Risiken werden Staus (41,0 Prozent), Schlechtwetter (32,2 Prozent) und Verspätungen (28,0 Prozent) identifiziert. Während der Reise mit Kriminalität konfrontiert zu werden, hält jeder Fünfte für durchaus möglich, in eine Naturkatastrophe zu geraten, etwa jeder Zehnte.

Frauen haben auf Reisen ein höheres Sicherheitsbedürfnis als Männer, Über-60-Jährige achten mehr auf Sicherheit als jüngere Menschen. Und für die Wiener ist Sicherheit im Urlaub weniger relevant als für alle übrigen Österreicher. Großen Einfluss auf die Urlaubsplanung haben die offiziellen Reisewarnungen des Außenministeriums: Knapp zwei Drittel der heimischen Touristen nehmen diese sehr ernst, nur 11,6 Prozent lassen sich davon kaum oder gar nicht tangieren. 

Aufklärungsbedarf bei Reiseversicherungen

Rund ein Drittel der Österreicher nutzt einen Jahres-Reiseschutz oder eine Einzelreiseversicherung. Gegenüber dem Vorjahr setzen noch mehr Österreicher auf umfassende Jahresschutzpolizzen. „Dieser Trend bestätigt sich auch bei unseren Allianz Travel Kunden“, betont Heusel.

Bei vielen Österreichern besteht aber immer noch Aufklärungsbedarf, vor allem was mögliche Lücken betrifft: Nach wie vor setzen 47,2 Prozent rein auf die e-card, 43,4 Prozent auf den Schutz durch die Kreditkarte und 38,0 Prozent auf ihre Autofahrerclub-Mitgliedschaft, wenn es um das Thema Reiseversicherung geht. 

 

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