25.02.2021

Österreich will einen "Grünen Pass"

Auch das Tourismusministerium spricht sich für die Einführung eines EU-weit einheitlichen „Grünen Pass“ aus, um das gesellschaftliche Leben und die Reisefreiheit trotz Coronakrise wieder zu ermöglichen.

Der Plan ist eine digitale Pass-Lösung, die praktikabel am Handy verwendet und flexibel aktualisiert werden kann. Der digitale „Grüne Pass“ kann Informationen über eine Corona-Impfung, den Beleg einer durchgestandenen Infektion oder ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, enthalten.

„Österreich hat diesen Vorschlag bei der portugiesischen Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission eingebracht. Er wird auch beim Treffen der EU-Tourismusminister am Montag intensiv diskutiert werden. Eine einheitliche und rasche digitale Lösung muss im Interesse aller EU-Mitgliedsstaaten liegen“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Ein digitaler Pass würde den Tourismusstandort für einheimische und internationale Gäste attraktivieren, ist die Ministerin überzeugt. Er wäre zudem auch für Gastronomie und Veranstaltungen ein wesentliches Instrument, um wieder in die Gänge kommen zu können. Köstinger: „Entscheidend ist, dass diese digitale Lösung rasch zum Einsatz kommt und einfach in der Handhabung ist.“

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