22.06.2021

Okoroego übernimmt bei Aumaerk

Die österreichische Fleischmanufaktur Aumaerk bestellt die Spitzenköchin und langjährige Produktionsleiterin Miriam Okoroego (41) zur gewerberechtlichen Geschäftsführerin. 

Der frischgekürten Geschäftsführerin obliegt nun die kulinarische Leitung von Aumaerk ebenso wie die Bereiche Produktionsentwicklung, Produktion, Personalführung und Qualitätssicherung. Un sie widmet sich intensiv den Themenbereichen Rohware aus Österreich und Tierwohl.

Die gebürtige Deutsche ist bereits seit 2016 Teil des Aumaerk-Teams in Wien und hat das Unternehmen ganz entscheidend mitentwickelt. „Wir freuen uns sehr, dass Miriam Okoroego nun weitere Führungsverantwortung bei uns übernimmt“, so Harald Neumaerker, der die Fleischmanufaktur gegründet hat. Miriam Okoroego freut sich auf die neue Herausforderung - zumal „Fleischverarbeitung noch immer ein traditionell männliches Thema ist.“ 

Die 41-Jährige wuchs in Kiel auf und hat dort das Kochen „von der Pike auf gelernt“ und alle Stationen, die man in der Küche kennen sollte, absolviert: Sie machte die Ausbildung zur Köchin im einzigen Kieler Restaurant mit einem Michelin-Stern dem „Kieler Kaufmann“ und bei der AWO – einer Großkantine. Danach folgten Stationen im Sporthotel Steffisalp, wo sie sich vom Commis de Cuisine zum Chef de Partie hochgearbeitet hat. Nach einer Station im Sporthotel Wartherhof ging sie nach Wien – zuerst ins Hilton Danube und dann zu Reinhard Gerers Palazzo – bevor sie bei Harald Riedl im Dom Beisl beim ersten Stern „mit-kochte“. Dort lernte sie die Wiener Küche lieben und schätzen. 

Nach einer Sommersaison in der Schweiz ging es zurück zu Reinhard Gerer und dann als Sous Chefin zu Adventure Catering. Die Zeit im Catering interpretiert Okoroego als Grundstock für ihre aktuelle Tätigkeit bei Aumaerk – denn im Catering lernt man Veredelung und Vorbereitung zu schätzen. 

„mis en place next level“

Okoroego dockte 2016 bei Aumaerk an, entwickelte neue Produkte und Zubereitungsarten. Sie will die Aumaerk-Produkte noch breiter in der Gastronomie und bei Endverbrauchern verankern. „Aumaerk Fleisch ist küchenfertig, muss nur noch kurz in den Ofen geschoben werden. Damit garantieren wir ein perfektes Genuss-Ergebnis ohne hohen Personalaufwand; die einzelnen Fleischstücke können vielfältig und zur Gänze verarbeitet werden, was auch der Lebensmittelverschwendung vorbeugt.“ Gerade jetzt zum Restart das perfekte Produkt.

Die logische Antwort auf den ständig drängender werdenden Personalmangel in der Gastronomie sei also „Convenience“ – aber eben auf einem Haubenkoch-Niveau. Sie will mit Aumaerk nichts weniger als die Welt erobern und die Produkte „zum Pax-Kasten der Luxus-Lebensmittel“ machen und damit auch Laien ein Produkt an die Hand geben, dass immer schmeckt wie im Haubenlokal. 

Sie „erfindet“ dabei Speisen die Namen tragen wie „The Duke Filet“ oder „Beef Hammer“ und plant, eine Aumaerk-Akademie zu gründen, um die perfekte Veredlungsmethode in die Welt zu tragen und die Art, wie sie die Fleischzubereitung revolutioniert hat, für alle zugänglich zu machen. „So wie Ferran Adriàs Xantan heute in der Küche „eine sichere Bank“ ist, sollen Aumaerk Produkte als „Joker“ in jedem Kühlhaus liegen.“ Eben „Spitzenküche mit System“.

Top-Fleisch für die eigene Küche

Aumaerk produziert veredeltes und genussfertiges Gourmetfleisch. Die küchenfertigen Braten in – so das Versprechen – Haubenqualität für die Spitzengastronomie sind neuerdings auch für Endverbraucher erhältlich. Hauszustellung inklusive. Angeboten werden 13 hochwertige Fleisch- und drei Saucenprodukte, die in einem komplexen, 192-stündigen Verfahren veredelt wurden. Das Fleisch hat die ideale Konsistenz und den richtigen Garpunkt. Dabei wird auf jegliche Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichtet – das Fleisch wird nicht verändert, sondern „nur“ veredelt.

Aumaerk mit Sitz in Wien wurde 2015 gegründet, beschäftigt 15 Mitarbeiter und bedient seitdem zahlreiche Spitzengastronomen in der D-A-CH-Region sowie qualitätsbewusste Endkonsumenten. Im Jahr 2019 hat die Fleischmanufaktur 2,4 Millionen Euro umgesetzt.

www.aumaerk.com

(Red) 

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