14.09.2018

Peter Pane in Ö: Expansion lahmt

Nach der Eröffnung des ersten Stores der „Better-Burger“-Kette Peter Pane im Frühsommer in Wien ist die weitere Expansion etwas ins Stocken geraten.

Eigentlich wollte Peter-Pane-Franchisenehmer für Österreich und Süddeutschland Rainer Pastätter den Mietvertrag für einen Peter Pane-Store in Salzburg bereits im Juli unterschreiben. Doch daraus wurde nichts. Auf Nachfrage von HGV PRAXIS meinte Lizenznehmer Pastätter: „Dieses beabsichtigte Objekt ist leider nichts geworden, aktuell prüfen wird zwei Standorte in Salzburg, einem beim Airport-Center in Wals und einen am Südtiroler Platz am Salzburger Hauptbahnhof. Ich rechne mit einer Unterschrift bis Mitte Oktober.“

Zweite Eröffnung frühestens 2019

Die Eröffnung eines zweiten Standortes in Österreich noch 2018 ist somit kaum mehr möglich. Aber Verzögerungen gehören zum Business. Bereits am Standort am Mariahilfer-Gürtel verzögerte sich der Eröffnungstermin von Herbst 2017 auf Mai 2018.

Wie sieht nun die weitere Expansion in Österreich aus? Rainer Pastätter zu HGV PRAXIS: „In Linz stehen wir unmittelbar vor einer Unterschrift, und zwar mit einem Lokal im Einkaufszentrum Plus City. Hier muss der Franchisegeber noch prüfen, ob das machbar ist, weil es strikte Vorgaben, was die Corporate Identity anbelangt, gibt. Sehr weit gediehen sind die Verhandlungen über einen Store in Wiener Neustadt, aber hier ist ein Opening nicht vor 2020 realistisch“, so Pastätter. Im Zeitplan liegt der Fastfood-Unternehmer hingegen mit der Eröffnung in Süddeutschland. Momentan befinde man sich in der heißen Phase mit einer Inbetriebnahme eines Standortes in Augsburg: Nächste Woche, 20. September, ist große Eröffnungsfeier.

Heißer Sommer macht Geschäft schwierig

Am Standort Wien ist Pastätter mit dem bisherigen Geschäftsverlauf nicht unzufrieden, wobei „man als Unternehmer immer mehr will“, wie er im Gespräch mit HGV PRAXIS betont. „Der Sommer hat sich nicht gerade positiv ausgewirkt, bei 35 Grad geht man halt nicht so gerne essen und doch lieber ins Bad oder an die Donau. Aber jetzt, wenn die Studenten wieder in die Stadt kommen, wird auch unser Burger-Geschäft wieder deutlich anziehen.“

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