29.11.2018

Pleite-Asiate Aï soll eine Bar werden

In das nach nur wenigen Monaten in die Insolvenz geschlitterte Asia-Konzept im Goldenen Quartier am Wiener Tuchlauben könnte schon bald ein Nachfolgelokal einziehen. Und das unter namhafter Patronanz.

Ende Mai 2018 ist das Luxusrestaurant, das sich auf japanische Küche spezialisiert hat (Aï ist das japanische Wort für Liebe), nach knapp sechsmonatiger Betriebszeit in Konkurs gegangen. Das Lokal in der Seitzergasse im Goldenen Quartier verfügte über 180 Sitzplätze auf zwei Etagen. Zu ebener Erde bildete eine Schauküche mit einem Robata-Grill (Holzkohlengrill) das Zentrum des kulinarischen Geschehens.

Wie nun das Wirtschaftsmagazin „trend“ berichtete, soll sich Peter Friese als Inhaber der Delikatessen-Adresse „Zum Schwarzen Kameel“ für die Räumlichkeiten des ehemaligen Aï in der unmittelbaren Nachbarschaft interessieren. Die Pläne dürften schon weit gediehen sein, denn Friese plane gemeinsam mit der Bitterlikör-Marke „Campari“, eine eigene Bar nach Mailänder Vorbild zu schaffen, wo es bereits eine Art Flagship-Bar im Einkaufszentrum „Galleria Vittorio Emanuele II.“ gibt. Beide Partner, sowohl Friese als auch Campari, sind schon aneinander gewöhnt, zumal heuer im Sommer bereits eine Pop-Up-Bar namens „Camparino“ unter der Federführung Frieses in der Wiener Innenstadt erfolgversprechend lief.

Geht alles glatt, könnte in der Seitzergasse bereits im März 2019 eröffnet werden. Eine Entscheidung soll noch im Dezember fallen.

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