13.09.2021

PUR gibt kräftiges Lebenszeichen

Der Trauner C+C-Händler Transgourmet setzt mit einem Kraftakt ein Zeichen und lässt seine Genussmesse „PUR“ im Salzburger Ausstellungszentrum stattfinden.

Nach der pandemiebedingten Absage im letzten Jahr war es heute (13. September) wieder soweit: die dritte PUR von Transgourmet öffnete ihre Pforten. Die größte Salzburger Messehalle, die Nummer 10 (mit etwas mehr als 10.000 Quadratmetern Grundfläche), präsentierte sich nach langer Zeit wieder einmal mit Messemodus. Und diese Tatsache ist auf den unternehmerischen Mut von Transgourmet zurückzuführen. Geschäftsführer Thomas Panholzer im Gespräch mit Stammgast.Online: „Vor vierzehn Tagen wussten wir noch nicht, ob es die PUR überhaupt geben wird. Denn es war nicht klar, ob noch die alte Covid-Verordnung gilt oder schon eine neue, die je nach Schärfe der Restriktionen eine Veranstaltung dieser Art verhindert hätte.“

Mit einem Aufwand von deutlich mehr als einer Million Euro stampfte der C+C-Händler eine Messe aus dem Boden, die sich sehen lassen kann. Bis zu 250 Aussteller inklusive vertretener Firmen ordneten sich in einem größtenteils nach dem Kojenkonzept angeordneten Messeauftritt. Namhafte Aussteller präsentierten sich durchaus repräsentativer. Dazu zählten: Stiegl, ORGANICS by Red Bull, Lohberger, GTM, die Bell Food Group (die ebenfalls zu Transgourmet gehört), aber auch Sekthersteller Schlumberger und zahlreiche Eigenmarken von Transgourmet: Java (Kaffee, Natura, Vonatur, Economy, Trinkwerk usw.

Das Unternehmen ließ nichts unversucht, um so viele Kunden wie möglich nach Salzburg zu locken. Thomas Panholzer: „Am ersten Tag sind 1.600 Gäste für einen Messebesuch angemeldet und am 2. Tag bereits 1.200. Wenn wir mehr als 3.000 Kundinnen und Kunden begrüßen dürfen, werte ich das als schönen Erfolg nach dieser harten Zeit.“

Denn die „Big Bottle Party“, ein wahrer Publikumsrenner der PUR, wurde aus Sicherheitsgründen bereits im Vorfeld abgesagt. Bei der Ausgabe 2019 wurden alleine bei dieser Weinparty über 3.000 Gäste gezählt.

Hart für eine schwarze Null gekämpft

Panholzer gewährte aber auch Einblick in die abgelaufene Corona-Phase mit massiven Umsatzeinbrüchen und Shutdowns. „Das Pandemiegeschehen hat uns in vollem Ausmaß getroffen“, so Panholzer, „kein Wunder, erwirtschaften wir doch 85 Prozent des Umsatzes mit Gastronomie, Hotellerie und Großverpflegung.“ Daher kommt es fast einem Wunder gleich, dass Transgourmet das Katastrophenjahr 2020 mit 457 Millionen Euro Umsatz abschloss. Das ist zwar ein Minus von 28 Prozent, „aber immerhin“, so Panholzer, „haben wir durch straffes Kostenmanagement eine schwarze Null erreicht. Wenn ich daran denke, dass wir in Normaljahren bei einem Prozent hinter dem Plan schon der Herzattacke nahe sind, dann ist das doch eine ganz neue Perspektive.“
Zuversichtlich stimmen den Geschäftsführer die Monate Juli und August 2021, in denen „wir besser liegen mit dem Umsatz als 2019“. Und das ohne eine im Wesentlichen noch kaum stattfindende Stadthotellerie. Ein Grund mehr der dritten PUR von Transgourmet noch einen langen Atem zu wünschen.

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