22.04.2022

Querfelds eröffnen nach "Hausbesetzung" ihr Napoleon

Unter dem Motto „Vieles wird neu, alles bleibt beim Alten“ eröffnen die  Wiener Gastronomen Irmgard und Berndt Querfeld am Dienstag, den 26. April am Kagraner Platz 33 das Gasthaus „Napoleon“.

„Man muss schon ein bisserl verrückt sein, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein neues Gastronomie-Projekt anzugehen“, so Berndt Querfeld gänzlich realistisch. Aber für außergewöhnliche Ideen und dafür, dass er die Dinge etwas anders angeht, ist der Cafetier des Café Landtmann bekannt. Als im Sommer 2020, der Pandemie geschuldet, die Kaffeehaus-Gäste ausblieben, stellte die Familie Querfeld kurzerhand ein Bier- und Streetfood-Pop-up im Gastgarten des damals geschlossenen „Napoleon“ auf die Beine und so nahm die Geschichte ihren Lauf. „Der Schlüssel wurde quasi nie zurückgegeben. Die ‚Hausbesetzung‘ des Napoleon hat im besten Sinne mit einer fixen Übernahme geendet“, erklärt der Gastronom. Gemeinsam mit der Ottakringer Brauerei konnte das Projekt umgesetzt werden.

Traditionell in die Zukunft

Der historische, aus 1494 stammende Freihof wurde in den letzten Monaten von Grund auf renoviert und besondere Sorgfalt auf die denkmalgeschützten Details gelegt. Die Querfelds hatten dabei stets das Bild vor Augen, ein gemütliches Gasthaus zu schaffen, das die Tradition und Seele des Hauses spürbar macht. Dafür wurde ein lange geschlossenes, altes Weinviertler Gasthaus gekauft. Mit dessen historischen Schankkühlschrank, Wandvertäfelungen, Tischen und stimmigen Details wurde dann unter anderem das „Napoleon“ eingerichtet. Das Lokal mit dem schönen, großen Gastgarten hat in den Querfelds nicht nur den Unternehmergeist, sondern gewissermaßen auch den „Rettergeist“ geweckt - denn sie konnten nicht zulassen, dass es auf unbestimmte Zeit geschlossen bleibt.

Biervielfalt und Wiener Küche

Acht Sorten Fassbier werden angeschlagen. Das Hausbier, das Ottakringer Spezial, lagert gut gekühlt in zwei 1.000-Liter-Fässern. Kulinarisch wird‘s wienerisch. So, wie man es von der Oma kennt. Ob „Innere Werte“ wie ein Beuscherl, deftiger Schweinsbraten, das „Napoleon Cordon“ oder gebackene Mäuse. Und alle, die nur einen Begleiter zum Bier möchten, werden mit Streifenschnitzerl, Urfrankfurter oder gefülltem Zupfbrot ihre Freude haben.  

Generationen an Wirtsfamilien haben das Lokal geprägt und sind symbolisch als „Napoleon Wirtsleut‘“ allerorts im Gasthaus präsent . Ob Omas Küchentisch oder Opas Jagdzimmer, die Schank, wo der Sohn seine Craftbierliebe auslebt oder der große Saal im 1.Stock, wo ab und an „die Tant´ am Tisch tanzt“. Napoleon Bonaparte hat übrigens, entgegen vieler Erwartungen und Vermutungen, hier nie gespeist. Von nun an ist Familienhund Napoleon, der auch das Logo des Gasthauses ziert, der Namensgeber.

Wer den Groschen nicht ehrt, ist den Schilling nicht wert

Am 26. April startet mit einem Soft-Opening im Napoleon eine neue Ära. Ganz nach Wiener Manier. Mit einem Augenzwinkern und dem oben genannten Sprichwort. Wer zur Eröffnung des Lokals eine 10-Groschen-Münze mitbringt, wird mit einem 0,3-l-Napoleon Hausbier als Begrüßungsgetränk belohnt.

www.napoleon.wien

(Red)

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