01.03.2019

Rauch will Umsatz-Milliarde knacken

Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Rauch erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 981 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 8,8 Prozent zum Vorjahr.

Es handle sich „um das bisher stärkste Geschäftsjahr in der hundertjährigen Geschichte“, so Daniel Wüstner, Mitglied der Geschäftsführung, laut den „Vorarlberger Nachrichten“. Für 2019 hoffe man, erstmals eine Milliarde Umsatz erzielen zu können. "Die erste Umsatzmilliarde im Jubiläumsjahr wäre die Kirsche auf der Geburtstagstorte", erklärte Wüstner.

Nummer 1 bei Saft- und Teegetränken

Die Umsatzsteigerung 2018 habe über dem Markt gelegen. Der Exportanteil des Fruchtsaftherstellers betrug im vergangenen Jahr 66,4 Prozent. Weitere Kennzahlen gibt das in Familienbesitz befindliche Unternehmen traditionell nicht bekannt. Mit zwölf Marken sei man in Österreich die Nummer eins unter den Saft- und Teegetränken. In Deutschland und Osteuropa wachse vor allem die Marke „Happy Day“ stetig, so Wüstner. Dem Trend zu weniger Zucker trage man 2019 mit zwei Teegetränken in der Zero-Variante Rechnung.

Jubiläumsjahr mit zahlreichen Aktionen

Für heuer plant das Unternehmen zudem die Modernisierung der Büroräume am Unternehmenssitz in Rankweil (Bezirk Feldkirch). Nach eigenen Angaben beschäftigte Rauch im vergangenen Jahr 1919 Mitarbeiter, davon 29 Lehrlinge. Zwölf Niederlassungen werden betrieben. Rauch wurde 1919 in Rankweil von Franz Josef Rauch als Lohnmosterei für die Bauern der Umgebung gegründet. Erstes Produkt war ein alkoholfreier Apfelsaft, der in Bügelflaschen an die umliegende Gastronomie geliefert wurde. Zur Feier des hundertjährigen Jubiläums wurde dieses Produkt modernisiert und neu aufgelegt, zahlreiche weitere Aktionen seien im Jubeljahr geplant, so das Unternehmen.

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