23.11.2018

Red Bull setzt Höhenflug fort

Der Salzburger Energydrink-Abfüller und -Vermarkter Red Bull hat auch 2017 seinen wirtschaftlichen Höhenflug fortgesetzt.

Der Umsatz der Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl am See wuchs im Vergleich zum Jahr davor um 1,3 Prozent auf 3,43 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn stieg auf 740,3 Mio. Euro (+5,4 Prozent), der Jahresüberschuss auf 545,1 Mio. Euro (+3,5 Prozent). Die Umsatzrentabilität wurde damit von 20,8 auf 21,6 Prozent noch gesteigert, geht es aus dem kürzlich im Firmenbuch eingetragenen Jahresabschluss hervor.

Der Betriebsgewinn im Vergleichszeitraum ist um 5,5 Prozent auf 608,5 Mio. Euro gestiegen, was vor allem mit dem gestiegenen Umsatz begründet wird. Red Bull sitzt nach wie vor auf einem großen Eigenkapitalpolster, die Eigenkapitalquote lag 2017 bei sehr hohen 79,3 Prozent, im Jahr davor lag sie sogar noch bei knapp 82 Prozent. Red Bull gehört zu 49 Prozent dem Mitgründer und Firmenchef Dietrich Mateschitz und zu 51 Prozent der thailändischen Unternehmerfamilie Yoovidhya.

Nachdem die Eigentümer meist nur die Hälfte der Gewinne jährlich aus der Firma entnehmen, ist über die Jahre ein Gewinnvortrag entstanden. Dieser betrug 2017 (Vortrag aus 2016) 999 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch 1,23 Mrd. Euro. Heuer können die Red-Bull-Eigentümer 272,5 Mio. Euro abschöpfen, Mateschitz steht eine Gewinnausschüttung von 133,5 Mio. Euro zu. Die Zahl der verkauften Dosen hat Red Bull für 2017 nicht veröffentlicht. Branchenkenner schätzen Zahl hingegen auf rund sieben Milliarden. Der Gesamtkonzern hat der Bilanz zufolge im Vorjahr 6,282 Mrd. Euro umgesetzt.

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