19.06.2020

Regierungsspitze verspricht weitere Hilfe für Reise- und Eventbranche

Für besonders stark betroffene Branchen wie Reisebüros, Reiseveranstalter und die Veranstaltungsbranche soll es spezifische Hilfsmaßnahmen geben. Welche genau und wann, ist noch nicht klar.

Zu jeweils zwei Arbeitsgesprächen trafen am Donnerstag Bundeskanzler Sebastian Kurz, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und WKÖ-Präsident Harald Mahrer mit Vertretern der Reise- und Eventbranche zusammen. „Es geht darum, dass wir intensiv mit den direkt betroffenen Branchen einen offenen Gedankenaustausch führen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz am Rande des Treffens. „Wir haben gemeinsam mögliche Lösungen diskutiert und gefunden, um den Unternehmen eine Perspektive für die kommenden Monate zu geben, bis wir schrittweise wieder einen möglichst vollständigen Normalzustand erreicht haben“, so Kurz.  

Zur Unterstützung der Branchen habe die Bundesregierung mehrere Maßnahmen gesetzt, heißt es in einer Presseaussendung des Tourismusministeriums. „Gerade das Rettungspaket mit der Möglichkeit der Erweiterung des Fixkostenzuschusses um eine Phase 2 ist für diese Branchen essentiell. Wir haben uns bereits darauf verständigt, dass die Phase 2 verstärkt auf die Gegebenheiten der stark betroffenen Branchen angepasst wird“, verspricht Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. 

So ist etwa die Aufnahme von frustrierten Dienstleistungen als Fixkosten und eine Zuschussmöglichkeit– bei entsprechenden Umsatzverlust – von bis zu 100 % angedacht. „Wir versuchen alles, um Liquidität zu schaffen und den Betrieben ein Durchkommen zu ermöglichen. Es wird weiter intensiv an der Ausgestaltung der Maßnahmen gearbeitet um entsprechend zielgerichtet die Branchen zu unterstützen“, so Köstinger. 
 

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