29.06.2020

Robert Seeber folgt auf Nocker-Schwarzenbacher

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat mit Robert Seeber einen neuen Obmann.

Der Linzer Gastronom und derzeitige Bundesratspräsident Seeber ist auch Obmann der Landessparte OÖ und Vorsitzender des Strategieboards von OÖ-Tourismus.  Als gewählte Stellvertreter fungieren der niederösterreichische Gastronom und Hotelier Mario Pulker sowie der Tiroler Hotelier Mario Gerber. In das Spartenpräsidium wurden der Steirische Hotelier und Landesspartenobmann Johann Spreitzhofer und die Kärntner Fremdenführerin Astrid Legner kooptiert. Die Funktionsperiode dauert bis 2025.

„Nach einer wirtschaftlich turbulenten Zeit freue ich mich, dass die Mitglieder der Spartenkonferenz mir ihr Vertrauen schenken und das Zutrauen, den Tourismus aus dieser veritablen Krise zu führen. Ich sehe alle Unternehmer als Verbündete und Mitstreiter – unsere Aufgabe ist es, die Interessen zu bündeln und mit einer starken Stimme zu vertreten“, betonte anlässlich seiner Wahl Seeber, der sich selbst als Teamplayer, mit hohem Praxisbezug beschreibt.

Um die von der Coronakrise besonders betroffenen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, werde er sich weiterhin dafür einsetzen – in engem Austausch mit der Bundesregierung - Maßnahmen und Hilfspakete für die touristischen Branchen zu erarbeiten. Seeber: „Wir sind am richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Wir benötigen raschere und unbürokratischere Unterstützung beim Recovery.“ Wichtig sind aber nicht nur finanzielle Mittel, so Seeber, sondern auch klare Aussagen zu den Rahmenbedingungen, unter denen die Tourismusbetriebe arbeiten und sich neu aufstellen können. Planungssicherheit, besonders bei großen Veranstaltungen, Messen und Kongressen ist eine zentrale Voraussetzung.

„Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit meinem Team in den nächsten Jahren. Der Tourismus gilt – wenn die Coronakrise überwunden ist - weiterhin als globale Wachstumsindustrie. Diese Zukunft liegt vor uns und wir werden sie als starke Interessenvertretung bestmöglich für und mit unseren Betrieben gestalten“, unterstreicht Seeber abschließend.

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