08.02.2018

Rudi Grabner heuert bei seinem Sohn an

Die Ägide als Küchenchef des Linzer Klosterhofs ist im Jänner zu Ende gegangen, künftig unterstützt er seinen Sohn Manuel, der das Ausflugsgasthaus „Holzpoldl“ in Lichtenberg übernommen hat.

 

„Mit einem Auge habe ich immer auch auf meinen Sohn Manuel in Lichtenberg geschaut“, erklärte Rudi Grabner im Herbst vergangenen Jahres im Gespräch mit HGV PRAXIS. Grabner Junior, der in der Roten Wand von Joschi Walch in Vorarlberg mit drei Hauben ausgezeichnet wurde, ist somit aus dem Schatten seines Vaters getreten. Die Übernahme des beliebten Ausflugsrestaurants „Holzpoldl“ in Lichtenberg (nördlich von Linz) war die kulinarisch spektakulärste Neuerung im Jahr 2017 in Oberösterreich.

Nun machen Vater und Sohn Grabner noch einmal von sich reden. Rudi Grabner, vor vielen Jahren ebenfalls mit drei Hauben ausgezeichneter Küchenchef (damals in Schloss Fuschl), hat im Linzer Klosterhof den Kochlöffel abgegeben. Damit hat ein vielversprechender Auftritt sein jähes Ende gefunden. „In der Großgastronomie musst du mit einem ganz anderen Kostendruck zurechtkommen als mit einem individuellen Restaurant“, erklärt Grabner sen. seinen Abschied von der Landstraße, der allerdings „freundschaftlich und ohne Groll“ stattgefunden hat.

Das Engagement beider Grabners an einem Herd verspricht jedoch die kulinarisch spannendste Frage zu werden rund um Linz, deren Beantwortung die Gäste bald schon überprüfen können. Die Arbeit am heißen Herd ist kein Kindergeburtstag und prädestiniert für Alphatiere. Mal sehen, wer von den beiden sich durchsetzt, oder ob gar „sechshaubige“ Kreationen serviert werden.

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