27.05.2020

Sacher lässt das Separée wieder aufleben

In Zeiten von Social Distancing erinnern sich die Sacher Hotels an die Zeiten der exklusiven Séparées im 19. Jahrhundert und präsentieren ausgewählte Sacher Suiten als abgeschirmte Privat-Restaurants.

Schon im 19. Jahrhundert war das Hotel Sacher bekannt für seine exklusiven Sacher Séparées. Als die berühmte Hotelière Anna Sacher die Privatsphäre im noblen Ambiente salonfähig machte. Abgeschirmt, exklusiv, elegant und ungestört –  2020 greift das Hotel Sacher Wien die Tradition der Sacher Séparées wieder auf und garantiert privaten Genuss in Zeiten von Social Distancing. Ausgewählte Sacher Suiten werden zu Pop-up-Restaurants.

Idee zur Wiedereröffnung

Am Freitag, den 29. Mai öffnet das Hotel Sacher Wien wieder seine Pforten – und mit ihm bis zu 152 elegante wie exklusive Mini-Restaurants: Die Zimmer und Suiten des Luxushotels werden für kurze Zeit als „Sacher Séparées“ zu einzigartigen Genießer-Locations! Gäste aus Wien sowie Reisende haben damit die Gelegenheit, das Hotel Sacher ohne Übernachtung von innen zu erleben. Zum Beispiel die Wiener Philharmoniker Suite mit Opernblick, die kürzlich renovierte Madame Butterfly Suite in der Beletage oder eine der Signature Suiten mit Terrasse, vor atemberaubender Wien-Kulisse.

Suite mit Butler für drei Stunden

Bis zu vier Gäste (und dazu zwei Kinder) beziehen für drei Stunden zum Frühstück, Lunch oder Dinner ihr Séparée; welche Suite das ist, bleibt bis zum „Check-In“ eine Überraschung. „Jedes Zimmer und jede Suite im Sacher ist einzigartig und anders, die Dekorationen, Wände und Interieurs erzählen spannende Geschichten von 1876, der Zeit der Erbauung, bis heute“, freut sich Andreas Keese, der neue Sacher Wien Direktor. Ein privater Butler– stets aufmerksam und gleichzeitig unauffällig – serviert Sacher Klassiker von Küchenchef Markus Krenn, darunter Gänselebermousse, Tafelspitz oder natürlich ein Stück der Original Sacher-Torte.

Historische Wurzeln für Idee zu Corona-Zeiten

Neu ist die Idee der Sacher Séparées nicht – schon zur Zeit von Hotelière Anna Sacher freuten sich die „Chambre Séparées“ im Haus hinter der Oper großer Beliebtheit. Habsburger, internationale Politiker, Künstler und virtuose Persönlichkeiten gingen in den sagenumwobenen Séparées ein- und aus. Auch das Séparée-Revival 2020 ist einem aktuellen Gesellschaftsthema geschuldet – leider einem so gar nicht unterhaltsamen: „Wegen Corona sind viele Menschen sehr verunsichert, achten besonders auf ihre Gesundheit und noch mehr darauf, mit wem sie soziale Kontakte pflegen.

Im Sacher Séparée ist so ein lang ersehnter Besuch im Restaurant wieder möglich – in einer wirklich einmaligen Atmosphäre!“, erklärt Sacher Geschäftsführer Matthias Winkler das neue Konzept. Als Pop-up-Restaurants sind die Sacher Séparées bis Ende Juni geplant –
Reservierungen und Informationen unter: www.sacher.com

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