24.01.2022

Saisonstarthilfe kann beantrag werden

Aufgrund des Lockdowns vom November 2021 wurde die Laufzeit der Kurzarbeit verlängert und es wurde auch eine Lösung für Saison-Arbeitskräfte umgesetzt. Die Saisonstarthilfe kann beim AMS rückwirkend beantragt werden.

 

 

Ziel war und ist, so viele bestehende Beschäftigungsverhältnisse wie möglich zu erhalten. Im Zuge dieser Verlängerung haben Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Arbeitsminister Martin Kocher auch eine Lösung für Saison-Arbeitskräfte umgesetzt. 

 

Die Kurzarbeit hat sich als eine der erfolgreichsten Krisenmaßnahmen bewährt und kommt auch in der Praxis sehr gut an. Über 1,3 Millionen Arbeitsplätze konnten seit Pandemie-Beginn so gesichert werden, heißt es von der Regierung. Viele davon in Gastronomie und Tourismus. 

Die Kurzarbeit ist nur für Beschäftigte möglich, die bereits einen vollentlohnten Kalendermonat vor Beginn der Kurzarbeit beschäftigt waren. Das heißt, hat zum Beispiel ein Arbeitsnehmer am 15.10.2021 sein Arbeitsverhältnis gestartet, war die Kurzarbeit erst ab Dezember 2021 möglich. Für Saison-Arbeitskräfte, die für die Wintersaison ab Dezember angestellt wurden, kann die Kurzarbeit also keine sofortige Abhilfe schaffen. Daher hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpartnern Ende November 2021 eine Lösung gefunden.

Für alle Mitarbeiter, die zwischen 3. November 2021 und dem 17. Dezember 2021 angestellt wurden, bekommt der Betrieb 65 Prozent der Butto-Kosten ersetzt. Arbeitnehmer erhalten 100 Prozent ihres Gehalts. Diese „Eingliederungsbeihilfe“ gilt dann bis zum ersten möglichen Datum der Kurzarbeit, also bis maximal 31. Jänner 2022. Diese Regelung gilt ausschließlich für Saisonbetriebe. 

(Red)

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