15.10.2021

Salzburgs Problem mit Sharing Economy

Die Stadt dürfe bei der Sharing Economy nicht einfach wegschauen und soll sich besser an Wien orientieren, fordert ÖHV-Vizepräsident Walter Veit.

Von offizieller Stelle zu sagen, die Stadt hat leider keine Ressourcen für die Kontrolle der Sharing Economy: Das kommt einem Freibrief für Steuerhinterzieher gleich“, kritisiert Walter Veit die Aussagen von SPÖ-Klubobfrau Andrea Brandner in der Causa: „Das Gesetz ist, so wie jedes andere auch, natürlich zu exekutieren. Da müssen Ressourcen geschaffen, Mittel umgeschichtet werden. So eine Selbstaufgabe geht gar nicht.“

Ratschläge solle sich die Politikerin bei den Parteikollegen in Wien holen, so Veit: „Die haben geschafft, dass Airbnb die Gemeindewohnungen in der Bundeshauptstadt von der Plattform nimmt. Da ist man schon wieder einen Schritt weiter“, so der Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung und Landesvorsitzender in Salzburg, der auch als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Michaela Reitterer an der Spitze der Vereinigung gilt. Für den Salzburger Hotelier gehe es bei dem Thema um zahlreiche Arbeitsplätze in der Stadthotellerie: „Hier Konsequenz zu zeigen ist gerade in einer so schwierigen Phase wie jetzt unheimlich wichtig.“ Veit wünscht sich „Gerechtigkeit“ für alle Salzburger, die täglich ihrer Arbeit nachgehen und Monat für Monat Lohn- und Kommunalsteuer abführen.

(Red)

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