06.04.2022

Salzburgs Tourismus schöpft wieder Hoffnung

Vorsichtig optimistisch zeigt sich Bert Brugger, Tourismuschef der Stadt Salzburg, für die kommende Sommersaison. Seit den Lockdowns leide der Städtetourismus extrem – vor allem, weil internationale Gäste fehlen.

Von 3,2 Millionen Übernachtungen noch vor drei Jahren auf gerade noch 1,2 Millionen im vergangenen Jahr – die Lockdowns haben dem Tourismus in der Stadt Salzburg einen schweren Schlag versetzt. Damit er sich wieder erholt, wollen Stadt, Gemeinden in der Umgebung die Salzburger Land Tourismus Gesellschaft eine Million Euro investieren, um die Werbetrommel für die Stadt Salzburg zu rühren.

„Das kann nur Salzburg“

So lautet der Slogan, der die Einmaligkeit der Landschaft, ihrer Geschichte und Kultur herausstellen soll. Mozart, die vielen Kirchen und Erzbischöfe, die die Architektur Salzburgs geprägt haben, seien einige Beispiele, heißt es.

Oberammergau und Arabien

Tourismusdirektor Bert Brugger sieht Zeichen eines deutlichen Aufschwungs: „England, Frankreich, Italien und Spanien werden wieder stärker. Wir glauben auch an gute Zahlen aus dem arabischen Raum, weil wir gute Linienflüge aus Dubai und Saudiarabien bekommen werden. Und wir glauben, dass wir durch die Oberammergauer Passionsspiele wieder relativ viele Amerikaner auch bei uns haben werden. Das ist immerhin unser drittstärkster Markt.“

Eine Ära neigt sich dem Ende

Salzburg bewirbt nun die Märkte Deutschlands und Österreichs wieder viel stärker. Das sollte sich auch in deutlich steigenden Übernachtungszahlen niederschlagen, hofft Brugger. Nach 22 Jahren als Salzburgs Tourismuschef wird sich der Pinzgauer Brugger Ende dieses Jahres in den Ruhestand verabschieden. Mit der Besetzung seiner Nachfolge wurde vom Magistrat Salzburg bereits ein Personalberater beauftragt. Neben der Tourismusorganisation der Landeshauptstadt zählt auch das Kongresshaus sowie das Paracelsusbad samt angeschlossenem Kurbetrieb zum Verantwortungsbereich des künftigen Salzburger Tourismuschefs.

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