31.03.2021

Schick-Hotel ist offiziell eine Sehenswürdigkeit

Das Hotel Stefanie in der Taborstraße ist als ältestes Hotel Wiens ausgezeichnet worden.

Die markanten Tafeln, die in Wien viele Sehenswürdigkeiten beschildern, sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Was als Freiluftausstellung für die Wiener Festwochen 1956 konzipiert wurde, ist mittlerweile fixer Bestandteil des Stadtbildes. Die Wandtafeln der Serie „Wien, eine Stadt stellt sich vor“ kennzeichnen heute rund 250 Orte, die von besonderer historischer, künstlerischer oder touristischer Bedeutung sind.

Im Hotel Stefanie bzw. an diesem Standort werden seit 400 Jahren Gäste beherbergt. Der Wiener Tourismusdirektor Norbert Kettner überreichte Eigentümer Martin Schick offiziell die Tafel, die künftig das älteste Hotel Wiens auszeichnet. „In den vergangenen 400 Jahren hat Wien nicht nur viele Krisen überstanden, auch der Tourismus hat sich verändert und wurde zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Stadt. Das Hotel Stefanie ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass Menschen immer wieder zu reisen beginnen, sobald es die Umstände erlauben“, so Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Martin Schick, Eigentümer der Schick Hotels Wien, ist sehr stolz über die Auszeichnung: „Im Hotel Stefanie wurde und wird Geschichte geschrieben, aber vor allem werden hier Werte gelebt. Es ist eine lebendige Zeitreise, ein Stück Monarchie – so menschlich und einladend, dass Sie sich sofort wohlfühlen.“

Über 400 Jahre für Gäste geöffnet

Das Hotel Stefanie in der Taborstraße im 2. Bezirk ist nachweislich das älteste noch existierende Hotel Wiens. Über 400 Jahre lang war an seinem Standort durchgehend ein Beherbergungsbetrieb in den Häuserverzeichnissen und Grundbüchern eingetragen. Am 8. Juli 1600 wurde erstmals ein dort ansässiger „Gastgeb“ – ein damals so bezeichneter Herbergswirt – urkundlich erwähnt. Rund 250 Jahre lang war der Betrieb unter dem Namen „Zur Weißen Rose“ geöffnet und durchlebte zahlreiche Um- und Aufbauten.

1888 erwarb Carl Witzmann, der Urgroßvater des heutigen Besitzers, den Gasthof und benannte ihn anlässlich der wenige Jahre zuvor stattgefundenen Vermählung von Kronprinz Rudolf mit Stephanie von Belgien in „Hotel Stefanie“ um. Seit damals wurde das Gebäude mehrmals erweitert und umgebaut. Im Hotel gibt es für Gäste viel zu entdecken: etwa wertvolle Antiquitäten, historische Details und ein ausgezeichnetes Restaurant mit Wiener Küche.

(Red)

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