27.05.2022

Schüler als bewusste Welterbe-Schützer

Sich der Wachau als Welterbe bewusst werden: Das war das Motto, unter dem zwei Klassen der Tourismusschulen HLF Krems eine Exkursion in die Wachau unternommen haben.

Ein Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler auf die Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft aufmerksam werden und auch ihre Sensibilität dafür schärfen. Daraus soll sich ergeben, dass sie als angehende Touristiker und auch als spätere Gäste sorgfältiger mit dieser Landschaft umgehen.

Umgesetzt wurde dieses Ziel, indem Schüler lernen, wie man Trockensteinmauern baut und auf die typische Landschaft – Trockenwiesen – achtet. Eingebettet in eine Radrunde zwischen Spitz und Weißenkirchen, bzw. St. Lorenz und Arnsdorf, gab es viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, begonnen bei dem gut erhaltenen Burgos aus der Römerzeit bis hin zur Stromboje, die in der Donau verankert ist. Ja und die Überfahrt mit der Rollfähre war natürlich auch ein Erlebnis.

Renaturierter Nebenarm der Donau

Das andere Ziel lag im Erkennen der natürlichen Flusslandschaft der Donau, wo in der Pritzenau ein Altarm wieder rückgebaut worden ist. Dadurch konnten alte Fischarten wie der Huchen und seltenen Vögel wie der Eisvogel wieder angesiedelt werden. Zusätzlich ist dieses Augebiet nun wieder gut geeignet, große Wassermassen bei Überschwemmungen aufzunehmen und die Häuser zu verschonen. Auch diese Exkursion wurde per Rad durchgeführt und hat die Schüler ebenso zu anderen UNESCO-geschützen Plätzen und Orten gebracht.

Ermöglicht wurde diese Exkursionsreihe vom Welterbe-Büro Spitz durch Michael Tanzer und das geniale Programm stammte von Christine Emberger, Austrian Guide, die auch die Gruppen sehr flexibel und verständnisvoll durch die Wachau geleitet hat.

(red)

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