06.11.2019

Selbstbewusster Winterstart für NÖ

Fortsetzung einer Rekordwintersaison, zahlreiche Investitionen und ein klares Bekenntnis zum Genusswinter in der nahen Umgebung. Das alles plant Niederösterreich für die kommenden Wintersaison, man sei "startklar".

„Jetzt muss es nur noch schneien!“, meint Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav optimistisch bei der Auftakts-Pressekonferenz für den Niederösterreichischen Wintersport. Sie sind alle bereit: Seilbahnen, Liftanlagen, die großen und kleinen Skigebiete sowie alle alternativen Winterangebote quer durch das vielfältige Bundesland. Viele neue Angebote auf und abseits der Pisten machen die bevorstehende Wintersaison besonders abwechslungsreich: „Niederösterreich ist das Familienskigebiet vor den Toren Wiens und punktet mit kurzer Anfahrtszeit und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Es sind vor allem Gäste aus Wien, Niederösterreich und den Nahmärkten Tschechien, Slowakei und Ungarn, die nicht nur unsere Angebote rund ums Skifahren oder Langlaufen schätzen, sondern auch bewusst nach Packages abseits der Pisten suchen. Dazu zählen Winter- und Schneeschuhwanderungen, Bergerlebnisse auch ganz in der Früh vor dem Trubel, sowie Angebote rund um Genuss und Kulinarik“ betont Christoph Madl, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung. Die 3 Mio. Nächtigungen in der vergangenen Wintersaison 2018/19 sollen wohl übertroffen werden, 300.000 Nächtigungen wurden direkt durch den Wintersport lukriert.

Kulinarikschwerpunkt und Naheliegendes

Die beliebte „Haubenkoch trifft Hüttenwirt“-Veranstaltung vom Niederösterreichischen Bergsommer wird noch um den Aspekt des „Holzofens“ erweitert, an dem die beiden stehen und kochen werden. Nachdem im September noch Haubenkoch Uwe Machreich vom Restaurant Triad kocht am Ottohaus auf der Rax kochte, sind für die kommende Wintersaison schon einige spannende Kombinationen vorgesehen. Infos dazu hier.

Das umfangreiche Adventprogramm, dass das Land Niederösterreich wieder auflegt, wurde um den Faktor der öffentlichen Erreichbarkeit erweitert. „Ein wirklich wesentlicher Punkt für die Nachhaltigkeit, aber auch für den Komfort“, bekräftigen Bohuslav und Madl gemeinsam gegenüber Stammgast.online. Das Entgegenkommen der Mobilitätspartner sei noch nicht dort, wo man es gerne hätte, verraten beide.

Eine weitere Aktion, um auch die kleineren Skigebiete für die Niederösterreicher selbst bekannter zu machen, ist der erstmals veranstaltete GemeindeSkiTag. Dabei sollen die Gemeinden selbst zu Botschaftern für ihr Skigebiet werden. Alle Informationen dazu hier.

Groß im Fokus stehen die Niederösterreichischen Seilbahnen, die tatkräftig und finanziell für die Instandhaltung, Modernisierung und den Komfort der Wintersportgäste investieren. Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen der Wirtschaftskammer Niederösterreich dazu: „Der Bruttoumsatz durch Seilbahnnutzer in Niederösterreich hat in der vergangenen Wintersaison 80,2 Millionen Euro betragen, davon mehr als die Hälfte durch Tagesgäste. Unsere Mitgliedsbetriebe leisten also einen sehr wichtigen Beitrag zur regionalen Wirtschaft.“ Investitionen in die Skigebiete Niederösterreichs haben branchenübergreifend außerdem mehr als 1.000 Arbeitsplätze geschaffen und sowohl Servicequalität als auch Schneesicherheit massiv erhöht. Gleichzeitig ist die hervorragende Erreichbarkeit der Skigebiete von den Ballungszentren auch ein besonderer Beitrag zu mehr Lebensqualität.

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