30.11.2017

Seniorenresidenz Kursana in Linz schließt

Während einer Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass das Linzer Seniorenwohnheim Kursana Ende März geschlossen wird. Betroffen sind 140 Bewohner und rund 100 Mitarbeiter.

 

„Wir haben alles getan, um die Betriebseinstellung zu vermeiden“, heißt es von „Kursana“. Zwei Gründe sollen laut Geschäftsführung zu der Schließung geführt haben: Der Mietvertrag laufe aus und werde nicht verlängert. Außerdem könne ein Weiterbetrieb aus „wirtschaftlichen Gründen“ nicht erfolgen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sagte gegenüber dem ORF Oberösterreich, die hochpreisige, privat betriebene Residenz sei nicht ausreichend ausgelastet.

Die Pläne des Betreibers Kursana sahen eine Weiterführung der Senioreneinrichtung Kursana Residenz Linz vor. Als zusätzliche Ursache für die Betriebseinstellung wird seitens des Betreibers angegeben, dass die Eigentümerin der Immobilie die für den Weiterbetrieb genehmigungsrechtlich notwendigen Umbaumaßnahmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchführen will und der Mietvertrag mit Kursana ausläuft. Bis Ende März müssen die Bewohner umgezogen sein. Rund 100 Mitarbeiter verlieren ihren Job, wobei es Angebote für Mitarbeiter bei Kursana in Wien bzw. in Süddeutschland gibt. Der Betreiber ist ein Tochterunternehmen des deutschen Service- und Catering-Dienstleisters Pedus.

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