03.03.2021

Shutdowns bescheren Tiefkühlkost Höhenflug

2020 konsumierte jeder Haushalt durchschnittlich 25 Kilogramm Tiefkühlprodukte (ohne Eis, Pizza u. Torten). Das ist so viel wie nie zuvor.

Im Jahr 2020 verbrachten viele Österreicherinnen und Österreicher wohl so viel Zeit zuhause wie selten zuvor. Alle mussten sich auf einmal in den eigenen vier Wänden versorgen – oder wollten versorgt werden. Tiefkühlprodukte waren 2020 daher gefragt wie nie – sicherlich auch aufgrund der langen Haltbarkeit, einfacher Portionierbarkeit und schneller Verfügbarkeit.

Etwas mehr als 100.000 Tonnen Tiefkühlprodukte fanden 2020 ihren Weg in österreichische Haushalte. Der Umsatz der Kategorie im Lebensmitteleinzelhandel wuchs im vergangenen Jahr um 19 Prozent. Besonders hohe Wachstumsraten verzeichneten die Segmente Fisch und Meeresfrüchte (+24,5 Prozent), Erdäpfel (+17,9 Prozent) und Gemüse (+ 17 Prozent).

Auch iglo verzeichnete in diesen Bereichen Zuwächse.  Besonders viel Nachfrage gab es 2020 nach iglo Naturfisch und nach iglo Fischstäbchen, von denen im vergangenen Jahr jeweils rund 4,5 Mio. Packungen über die Ladentische wanderten. Iglo Cremespinat, traditionell stark zu Ostern, erfreute sich ganzjährig großer Beliebtheit. 3,6 Mio. Packungen des grünen Gemüses fanden ihren Weg in österreichische Haushalte. Öfter zuhause aufgetischt wurden auch iglo Pommes, von denen 2,7 Mio. Packungen gekauft wurden.

Tiefkühlprodukte sind oft Bausteine für eigene Mahlzeiten

Ein überdurchschnittlich hohes Wachstum verzeichneten Produkte, die als Bausteine oder Komponenten eigener Mahlzeiten verwendet werden können. So legte der Umsatz mit Naturgemüse um 20 Prozent zu, mit Naturfisch um 26,9 Prozent, mit Meeresfrüchten um 31,8 Prozent. Verglichen damit wuchs der Umsatz mit Tiefkühlmahlzeiten (+ 13,2 Prozent) beinahe verhalten.

„Die Entwicklung der gesamten Tiefkühlkategorie und besonders die iglo-Daten zeigen, dass in Österreichs Küchen im Jahr 2020 vermehrt selbst gekocht wurde. Tiefkühlprodukte bieten viele Antworten auf Herausforderungen, die uns in den letzten Monaten begegnet sind. Vorteile wie lange Haltbarkeit von Fisch und Gemüse, die einfache Portionierbarkeit und die damit verbundene Vermeidung von Lebensmittelabfällen erklären den großen Zuspruch der Österreicherinnen und Österreicher,“ erläutert Markus Fahrnberger-Schweizer, Geschäftsführer von iglo Österreich.

Vegetarische Tiefkühl-Fertiggerichte legten am stärksten zu

Ein weiteres Detail am Rande zeigt sich beim Thema Fertiggerichte. Zwar wuchsen sie insgesamt nicht so stark wie Fisch oder Gemüse, doch lässt sich klar ein Trend erkennen: Vegetarische Alternativen sind gefragt wie nie. Um 25,5 Prozent wuchs der Umsatz mit fleischlosen TK-Fertiggerichten, vegetarische Mahlzeiten von iglo legten sogar um 35,4 Prozent zu. Traditionelle TK-Fertiggerichte verzeichneten im Vergleich ein Umsatzwachstum von 16,6 Prozent.Seit den 1960er Jahren – als Kühltruhen vermehrt zur Standardausstattung heimischer Küchen wurden –, sind Tiefkühlprodukte auch in österreichischen Haushalten etabliert. Der Pro-Kopf-Verbrauch entwickelt sich seitdem rasant: von 1,9 kg im Jahr 1965 auf 4 kg im Jahr 1975 und 15,6 kg im Jahr 1995. Im Jahr 2020 konsumierte jeder österreichische Haushalt durchschnittlich 25 kg Tiefkühlprodukte.

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