13.03.2019

Sommelier WM: Jechsmayr verpasst Semifinale

Heute, Mittwoch, treten 19 Sommeliers in Antwerpen bei der Sommelier Weltmeisterschaft zum Semifinale an: Leider ohne österreichische Beteiligung.

Nach einer aufreibenden Vorausscheidung mit einem herausfordernden Portefeuille hat es Österreichs Vertreter bei der Sommelier Weltmeisterschaft, die noch bis Freitag in Antwerpen läuft, leider nicht ins Semifinale der letzten 19 geschafft.

Der Meistersommelier, der im Brotberuf im Landhotel Forsthof in Sierning in Oberösterreich beschäftigt ist, musste Vertretern wie Australien, Litauen, China und Japan den Vortritt lassen.

Starke Osteuropäer und zwei Japaner

Überhaupt muss man sagen, dass sich die Liste der Semifinalisten wie ein Who is Woh osteuropäischer Nationen liest: Serbien, Polen, Russland, Rumänien. Auch der amtierende Europameister Raimonds Tomsons aus Lettland schaffte es ins Finale. Neben traditionell starken Sommelier-Nationen wie Frankreich, Dänemark und Schweden schaffte es auch Lokalmatador Antoine Lehebel in die Runde der letzten 19. Und Japan ist sogar mit zwei Vertretern dabei, zumal Waturu Iwata als regierender Asia-Champion gegen seinen Landsmann Satoru Mori antritt.

Heute geht es ans Eingemachte: Die Sommeliers müssen schriftlich Fragen zu Önologie, Ampelographie und Kellertechnik beantworten. Dann geht es über zu Food-Pairing und Weinservice vor dem Gast, Blindverkostung und Beschreibung in einer Fremdsprache und Food-Pairing anderer Getränke zu Speisen als Wein. Der Abschluss bildet mit dem Bussiness-Szenario nochmal einen technischen und betriebswirtschaftlichen “Leckerbissen” für die Sommeliers.

Hier die Semifinalisten:

Raimonds Tomsons             Lettland

Pier-Alexis Souliere            Kanada

Waturu Iwata                      Japan

Martin Bruno                      Argentinien

Loïc Avril                           Australien

Antoine Lehebel                 Belgien

Kam Fung Choi                  China

Nina Hjgaard Jensen            Dänemarkt

David Biraud                      Frankreich

Marc Almert                       Deutschland

Julie Dupouy                      Irland

Satoru Mori                        Japan

Martynas Pravilonis            Litauen

Andrea Martinisi                 Neuseeland

Piotr Pietras                        Polen

Julia Scavo                         Rumänien

Aleksandr Rassadkin           Russland

Vuk Vuletic                        Serbien

Fredrik Lindfors                  Schweden

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