06.04.2018

Sommeliers: Länderduell endet unentschieden

Im Rahmen des zweiten Salzburger Sektfrühlings kam es zu einem Bundesländerwettbewerb zwischen den Sommeliers aus Salzburg und Oberösterreich.

 

Reichlich Spannung bot der Sommelier-Wettkampf zwischen den Sommeliervereinen aus Salzburg und Oberösterreich. Zwei hochkarätige Teams traten gegeneinander an. So geballt hochkarätig, dass die Jury am Ende des Wettbewerbs einen identen Punktestand feststellen musste. Somit trennten sich die beiden Sommeliervereine mit einem ex aequo und Siegerurkunden ausschließlich für alle Wettbewerbsteilnehmer. Überreicht wurden diese von Dr. Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele.

In der ersten Runde stand ein Quiz auf dem Programm. Wissen und Schnelligkeit waren hier gleichermaßen gefragt. „Was unterscheidet Schaumwein und Perlwein voneinander?“ Eine Frage, die einfach klingt, aber von großer Bedeutung ist. Zumal sie auch jene Parameter enthält, die beispielsweise österreichischen Sekt von Prosecco unterscheiden. Hier gingen die Punkte an das Team OSOV. Zu den Prüfungsaufgaben zählte auch der Service am Tisch. Hier wurden neben der Fachkompetenz auch die Eigenschaften als Gastgeber bewertet – also Zuvorkommenheit und Einfühlungsvermögen auf die Wünsche der Gäste. Bei dieser Aufgabe hatte das Team SSOV die Nase vorne. Klarerweise gehört zu einem Sekt-Wettkampf eine Blindverkostung. Dabei mussten die Sommeliers bei drei Proben die Rebsorten und die Dosage (Restzuckergehalt) bestimmen. Eine Aufgabe, die wiederum das Team OSOV für sich entscheiden konnte. Das gleichmäßige Verteilen einer Magnumflasche Sekt auf 17 Gläser, ohne bei einem Glas nochmals nachzuschenken, gelang schließlich dem Team SSOV am exaktesten.

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