23.08.2021

Sonniger Sommer für das SPA Resort Styria

Berge und Seen sind wieder heiß begehrt, in der Oststeiermark gewinnt man hingegen mit einem hochwertigen Angebot rund ums warme Wasser. Das SPA Resort Styria spielt in der Spitzenklasse mit.

© Karl Schrotter / Gleisdorf (10), Walter Luttenberger (10 ), Rene Strasser (1)
Geschäftsführer Günther Zimmel und sein Team bemühen sich intensiv um die Resortgäste. (Bildergalerie zum Durchklicken)

 

Die Stars fühlen sich pudelwohl. Die Kicker des VFL Wolfsburg aus Deutschland absolvierten im Juli ihr sommerliches Trainingslager in Bad Waltersdorf und zeigten sich von den idealen Bedingungen und der hohen Gastgeberkultur im SPA Resort Styria begeistert. Damit sind sie in guter Gesellschaft mit Golfenthusiasten, Weinliebhabern und Genussmenschen, verliebten Pärchen, Steiermarkfans, überraschend vielen jüngeren Gästen und einer allgemein sehr heterogenen Klientel, die das Angebot für eine gute Zeit in diesem außergewöhnlichen Resort gerne nutzt.   

„Wir hatten seit dem Restart immer eine sehr gute Belegung, im Juli und August liegt die Auslastung bei über 80 Prozent“, freut sich der Geschäftsführer des SPA Resort Styria, Günther Zimmel. Der erfahrene Hotelmanager und F&B-Experte führte das ehemalige Falkensteinerhaus bereits ab der Eröffnung 2009 bis 2015 und wieder seit 2019 neben Alexander Pongratz als operativer Geschäftsführer der Grand Spa Wellnesshotel Betriebs GmbH. Die in diesen schwierigen Zeiten gute Performance liegt auch an den durchdachten Maßnahmen zur Sicherheit: Das Team top vorbereitet, eine kluge Auslastungspolitik und ein klares Konzept mit Zeitfenstern für den Restaurantbesuch, als noch striktere Regeln galten, werden von den Gästen goutiert. Die Führungsebene übernimmt zudem Verantwortung, Zimmel und sein Resident Manager in Charge F&B Christian Altenhain sind die Covid-Beauftragten des Hauses. 

Das alles ist nicht der Hauptgrund, um einen Aufenthalt zu buchen (ist aber einer nicht zu buchen, wenn der Gastgeber nachlässig vorbereitet wäre). Entscheidend ist schlussendlich das große Angebot des Resorts sowie der Region und vor allem die Leistung der Mitarbeiter des Hauses, wie Günther Zimmel, der sich von einer Koch-/Kellnerlehre mit viel Fleiß hochgearbeitet hat, gerne betont. „Für die Gästebegeisterung brauchst du keine goldenen Wasserhähne. Das Bemühen und die Freundlichkeit der Mitarbeiter sind entscheidend“, ist der Hotelmanager überzeugt. Auf den verschiedenen Portalen lese man immer wieder von der großen Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit seines rund 100-köpfigen Teams. „Das ist unser großes Plus und das macht mich stolz.“ 

Goldene Zeiten

Goldene Armaturen wird es im 4-Sterne-Superior-Resort also nicht geben, dafür wartet auf Entspannungssuchende ein Gold SPA. Im Zuge des letzten Betreiberwechsels wurde nämlich auch das Wellness-Konzept überarbeitet, neu betitelt und optimiert. Das bedeutet nicht nur ein aufgefrischtes Design, sondern bietet den Kunden vor allem neue Inhalte wie zum Beispiel eine Kosmetiklinie inklusive Goldbehandlung. Das Wohlfühlambiente muss bei all den erforderlichen menschlichen Qualitäten nämlich ebenso passen. Im Lockdown legte man daher die Hände nicht in den Schoß, 50 der insgesamt 139 Zimmer (darunter zwölf angemietete Apartments, zwei Seniorsuiten und 14 Juniorsuiten) bekamen ein fresh up verpasst.

Zusätzlich setzt das SPA Resort Styria in den öffentlichen Bereichen auf neue Farbkombis und stylische Loungemöbel in blauem Samt, die Hotelbar wandelte sich zum neuen Hot-Spot des Hauses. Alles folgt nun dem neuen Brand und Look. Nächstes Jahren folgen dann die restlichen Zimmer. Trotz aller Investments, zum 5-Sterne-Hotel soll das Resort nicht wachsen, verrät Günther Zimmel. Etwas, was er vor gut 15 Jahren schon einmal in der damaligen Rogner-Lotustherme im ungarischen Hévíz umgesetzt hatte. 

Das Adults-Only-Hotel in Bad Waltersdorf ist mit seiner Gästestruktur sowie der offenherzigen Ausrichtung auf verschiedene Zielgruppen nämlich sehr glücklich. Wobei die vergangenen eineinhalb Jahre manches durcheinanderwirbelten, was bisher als gesichert galt. Waren früher Juni, Juli und August die geschäftlich schwächeren Zeiten für Betriebe mit warmen Wasser – in den Thermen fällt hier meistens die Revisionszeit – sind die letzten beiden Sommersaisonen die besten, die man bisher verzeichnete. Ende des Jahres kann man daher trotz der langen Schließzeit (natürlich ohne zu wissen, was im Herbst passiert) wahrscheinlich mit einem blauen Auge bilanzieren. „Wir haben jetzt die Basis für die Zukunft gelegt und viele Gäste gewonnen, die wir vorher nicht hatten“, so der gebürtige Wiener und nunmehrige Wohlfühlsteirer mit dem optimistischen Blick auf die Lage.

Er meint damit zum Beispiel das teils jüngere Publikum als bisher; ein erhoffter Effekt der intensiven Marketingbemühungen auf Instagram, Facebook und Co. Zimmel: „An einem Samstagmorgen hat uns eine Dame auf Instagram auf Englisch kontaktiert, ob noch ein Zimmer frei sei. Wir haben den Kontakt geknüpft und bereits zu Mittag hat sie schon glücklich vom Pool gepostet. Das macht Spaß.“ Und das, obwohl die immens gestiegene Kurzfristigkeit im Buchungsverhalten und die geforderte Schnelligkeit dem Team viel abverlangt. Was wohl bleiben wird und zuletzt ein großer Vorteil war: 90 Prozent der Gäste kommen aus Österreich.

Schlemmen auf gut steirisch 

Die schnelle reine Verköstigung wäre hingegen die falsche Strategie. Frischen Wind und viel Kreativität bringt der neue Küchenchef Kevin Koglmann auf die Gästeteller. Nachhaltigkeit und Regionalität stehen bei ihm an oberster Stelle, steirisch angehauchtes Slow Food – wobei das Serviceteam äußerst flott in den Beinen und im Kopf marschiert – im besten Sinne. Produkte lokaler Betriebe, herzhafte Schmankerln vom Bauern ums Eck und beste Weinqualität vom Winzer aus der Region können sich alle Feinspitze sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen. Im Spa- und Poolbereich wurde die Karte ebenfalls überarbeitet, die Highlights sind jetzt die hippen Bowls; die nicht nur die Gäste begeistern, sondern auch dem Küchenteam viele Optionen bieten bei gleichzeitig geringerer Komplexität in der Zubereitung. Abends rundet dann ein erstklassiges 5-Gang-Wahlmenü im Panoramarestaurant den perfekten Urlaubstag ab. Das gute Essen und Trinken sind ein weiterer Schlüsselfaktor für die Gästebegeisterung.

Das Genuss-Hole-in-one hat man sich nach einem Aktivtag am Pool oder einer e-Bike-Tour in der Region redlich verdient. Viele Gäste kommen aber vor allem wegen eines kleinen Balls: Das SPA Resort Styria ist für Golfer der Platzhirsch im Ort, zumindest wenn es um die Lage geht. Nur wenige Meter trennen den 18-Loch-Golfplatz von der Wohlfühloase. Da sind auch die Apartments ein wichtiges Argument, die den Wunsch der Gäste nach Selbstständigkeit und Raum bedienen, wobei die Hotelinfrastruktur stets mitgenutzt werden kann. Diese Einheiten gehören zwar nicht direkt zum Hotel, die Eigentümer können die Hotelfacility jedoch mitnützen. Bei Vollauslastung könnte es dann rund um und im warmen Wasser eng werden, ein weiterer Pool, eine Erweiterung der Liegeflächen sowie ein Wintergarten auf der Terrasse sind bereits in Planung. 

Stillstand liegt dem umtriebigen Geschäftsführer Günther Zimmel nämlich nicht. „Bei der Digitalisierung müssen wir noch besser werden“, erzählt er von einem nächsten Projekt mit digitalen Gästemappen. Entscheidend für den langanhaltenden Erfolg sind die „Magic Moments“, die kleinen großen Details. Ein Teil davon wird sich im Programm zur Stammgastbindung wiederfinden, das ab dem vierten Quartal ausgerollt wird. Da gibt’s dann etwa exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Hotelbetriebs bis zu einem – sozusagen – Captain‘s Dinner mit Günther Zimmel. Der Kurs stimmt im SPA Resort Styria.

sparesortstyria.com


Über das SPA Resort Styria
Das maßgeblich von den Unternehmen Mandlbauer AG und Pongratz initiierte und umgesetzte Hotel wurde 2009 eröffnet. Zusätzlich befindet sich ein Apartmenthaus mit 42 hotelservicierten Einheiten in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels, mit dem es direkt verbunden ist. Das Hotel wurde bis Ende 2018 unter der Bezeichnung „Falkensteiner Therme & Golf Hotel Bad Waltersdorf“ geführt, nach Auslaufen des zehnjährigen Managementvertrags übernahm VAMED Vitality World die Betriebsführung des nun „SPA Resort Styria“ lautenden Thermenhotels. Seit Oktober des Vorjahres steht man auf eigenen Beinen, die Betriebsführung liegt bei der Grand Spa Wellnesshotel Betriebs GmbH mit Alexander Pongratz und Günther Zimmel als Geschäftsführer.

 

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Partner

Mediadaten