15.03.2022

Soravia investiert in Tourismus-Start-up

Die Zukunft des Städtetourismus wird auch von digitalen Lösungen bestimmt. Der Wiener Immobilien-Entwickler Soravia hegt große Hoffnungen im Berliner Hospitality Start-up Numa.

Numa betreibt Unterkünfte in 13 europäischen Metropolen. Mit dem starken Fokus auf Digitalisierung hat man vor allem seit Beginn der Pandemie besondere Krisenresistenz bewiesen. So kombiniert die Numa Group – Deutschlands führender Technologieanbieter im Bereich Kurzzeitvermietung und Commercial Living – den Komfort des eigenen Heims mit den Vorteilen eines Hotels. Mit Blick auf die Hotel- und Apartment-Vermietung hat man neue Technologielösungen entwickelt, die es ermöglichen, den Hotelbetrieb zunehmend zu automatisieren.

Dank der firmeneigenen Software können rund 80 Prozent der hotelinternen Prozesse digitalisiert werden, wodurch Hotelbetreibern eine Einsparung von bis zu 60 Prozent ermöglicht wird. Der Hotelbetrieb kann dadurch personenunabhängig geführt werden, weshalb Numa trotz Corona in Europa eine ausgezeichnete Buchungsauslastung verzeichnen konnte.

Soravia hat nun zum zweiten Mal in das innovative Hotelkonzept investiert. Mit der Kapitalanlage unterstützt der Immobilienkonzern das Berliner Start-up  dabei, die nächste Wachstumsphase zu beschleunigen und die Weiterentwicklung neuer Technologielösungen zu ermöglichen. Bei der aktuellen Kapitalrunde, an der sich neben Soravia auch die DN Capital Group, Headline, Cherry Ventures sowie Scope Hanson beteiligt haben, konnte Numa frisches Kapital in Höhe von rund 41 Mio. Euro für sein digital-getriebenes Hospitality-Konzept generieren. 

„Unsere Beteiligung bei Numa bietet eine optimale Ergänzung in unserem Hospitality-Portfolio. .. Wir glauben stark an das Businessmodell, das sich mit seinem innovativen Ansatz konsistent auch in einem schweren Marktumfeld vor allem im Städtetourismus erfolgreich durchsetzen kann“, so Roland Paar, Geschäftsführer des Hospitality Geschäftsbereiches bei Soravia.

(Red)

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