13.03.2020

Sperrstunde um 15 Uhr - neue Maßnahmen in der Gastronomie

Restaurants, Bars und Kaffeehäuser dürfen gemäß Ankündigung der Regierung ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten. Die Maßnahmen gelten vorerst für eine Woche.

Das Coronavirus hat die nächsten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Folge. Der Handel pausiert ab Montag außer in versorgungsnotwendigen Bereichen wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen, Tierfutterhandel und Trafiken, in der Gastronomie heißt es ab 15 Uhr Sperrstunde. 

Die verordnete Sperrzeit betrifft alle Gasthäuser und -höfe, Hotels und Rasthäuser, mit Ausnahme der Gästebeherbergung und Lieferservices. Ebenso betroffen sind Restaurants, Speisehäuser, Bierstuben, Branntweinstuben, Weinstuben, Buffets, Eisdielen und -salons. Ausnahmen gibt es auch nicht für Cafes oder Kaffeehäuser, Konditoreien und Tanzcafes. Geschlossen bleiben ab 15 Uhr müssen auch Bars, Diskotheken, Nachtclubs.

Quarantäne in Tirol

Zwei besonders vom Coronavirus betroffene Gebiete in Tirol werden gemäß Beschluss der Bundesregierung für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind das Paznauntal mit Tourismus-Hotspots wie Ischgl und Galtür sowie St. Anton am Arlberg. Grenzkontrollen werden nun auch zur Schweiz eingeführt.

Die über die Schulschließungen hinausgehenden Maßnahmen gelten vorerst eine Woche lang, werden aber laufend evaluiert und können verlängert werden, hieß es seitens der Bundesregierung. Die Quarantäne ist auf 14 Tage angelegt. Auch bei dieser ist eine Ausweitung auf andere Gebiete nicht ausgeschlossen. 

Flugverbote

Bekannt gegeben wurden auch Flugverbote in die Schweiz, Frankreich und Spanien ab Montag, also Staaten, in denen sich das Virus besonders schnell ausbreite. An der Grenze zur Schweiz und zu Liechtenstein werden Grenzkontrollen analog zu Italien eingeführt. Der Warenverkehr soll aber aufrecht bleiben, ebenso soll die Grenze für Berufspendler offen bleiben.

(APA/Red)

 

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