26.04.2021

Startbereit

Niederösterreichs Tourismus lockt zum Restart mit attraktiven Radpackages, Online-Buchbarkeit der relevantesten Ausflugsziele sowie klaren Fair-Play-Regeln.

Die Lust der Menschen auf Urlaub ist riesig. „Das spüren unsere Betriebe bei den bereits jetzt vermehrten Buchungen für diesen Sommer“, betont niederösterreichs Tourismuslandesrat Jochen Danninger. Der Tourismus werde zu jenen Branchen zählen, die den Aufschwung heuer am deutlichsten spüren, ist er überzeugt. Die Betriebe brauchen dazu bestmögliche Unterstützung des Landes. Danninger: „Wir verfolgen dabei zwei Ziele: Kurzfristig wollen wir allen Gästen einen sicheren Aufenthalt in Niederösterreich bieten und setzen hier auf bis zu 1.500 Euro Hygiene-Förderung pro Betrieb - dafür stehen 4,5 Millionen Euro bis Ende Mai zur Verfügung - aber vor allem auf eine konsequente Online-Buchbarkeit der wichtigsten Ausflugsziele in Niederösterreich.“

Die 300 relevantesten Ausflugsziele im Bundesland sind nun online buchbar bzw. reservierbar. Alle Infos dazu finden die Gäste auf der Webseite www.ausflug.at. Die Webadresse verdeutliche den Anspruch Niederösterreichs, das Ausflugsziel Nummer Eins in Österreich zu sein. „Langfristig wollen wir aus Ausflüglern Nächtigungsgäste machen, um die Wertschöpfung in Niederösterreich zu steigern. Das wird einerseits gelingen indem wir in die Qualität des Angebotes investieren, unter anderem mit einer drei Millionen Euro Förderung des Landes, und andererseits indem wir unseren Gästen Packages anbieten“, betont der Landesrat. Erstmals bieten die Destinationen 40 mehrtägige Packages mit dem Fokus Rad an.

„Ein ganz zentraler Schwerpunkt wird 2021 auf dem Thema Radfahren liegen, hier haben wir als Land ein touristisches Alleinstellungsmerkmal, was die Qualität des Angebotes betrifft: Zehn Top-Radrouten, drei internationale Fahrradrouten im EuroVelo-Netzwerk, über 4.000 km beschilderte Radwege, 14 Radeln-für-Kids-Routen und 180 fahrradfreundliche Betriebe“, betont Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung. Attraktive Urlaubspackages für mehrtägiges Radvergnügen gibt es in allen sechs Tourismusdestinationen, wie zum Beispiel das neue Angebot „Vom Wein zum Berg“ am EuroVelo 9 oder die Wienerwald-Radrunde. Auf Mountainbiker warten ebenfalls Urlaubspackages wie zum Beispiel „Stadt.Land.Flow“ – Mountainbiken in den Wiener Alpen in Niederösterreich und im Wienerwald bis zur Mehrtages-Tour St. Pölten bis Mariazell. 

Große Werbeoffensive

Die Niederösterreich Werbung hat für den Saisonstart umfassende Werbemaßnahmen ausgearbeitet. Dazu gehören ein Printbeileger mit den Schwerpunkten Radfahren, Kultur und Ausflugsziele, eine Postwurfsendung, Onlinekampagnen, TV- und Hörfunk-Spots sowie zahlreiche weitere Maßnahmen. „Durch gezieltes Marketing sollen zudem die Besucherströme bei den Ausflugszielen entzerrt und gelenkt werden“, betont Duscher. Österreichs größtes Bundesland biete eine große Vielfalt und viele unentdeckte Orte und Regionen, Geheimplätze, Wandertouren und Radwege, die es wert sind, von den Gästen entdeckt zu werden.

Besonders gefragt ist zudem eine hohe Flexibilität der Gastgeber, etwa bei den Buchungsmöglichkeiten. Niederösterreichs Beherbergungsbetriebe bieten daher auch diesen Sommer wieder flexible Stornierungs- oder Umbuchungsmöglichkeiten, sollte der Urlaub aufgrund von Covid-19 nicht stattfinden können; kostenlos und unkompliziert, bis zu 74 oder 48 Stunden vor der Anreise.

Ausflüge ganz unkompliziert buchen

Die Online-Buchbarkeit der Ausflugsziele in Niederösterreich ist ein umfassender Prozess, der von der Niederösterreich Werbung vorangetrieben wird und auf den Erfahrungen der „Corona-Wintersaison 2020/21“ aufbaut. „Unsere Gäste finden alle online buchbaren oder reservierbaren Ausflugsziele und Freizeitbetriebe im neuen Niederösterreich-Navi. Es liefert eine gute Übersicht inklusive Detailinformationen zu jedem Ausflugsziel sowie einen Link zur Buchung bzw. zur Reservierung. Zusätzlich bietet die Online-Plattform durch Anzeige von Verfügbarkeiten die Möglichkeit, Besucherlenkung zu erzielen und so wiederum Sicherheit für unsere Gäste zu gewährleisten“, ist Kristiane Spiegl, Projektleiterin „Gemeinsam sicher und fair. Ausflüge in Niederösterreich“ überzeugt.

Aufgrund der teilweise sehr hohen Besucherströme in manchen Ausflugszielen wie auch Urlaubsregionen wird in allen Destinationen regelmäßig zum virtuellen Erfahrungsaustausch von Ausflugszielen und Gemeinden geladen. Die Verantwortung für die Sicherheit und ein positives Urlaubserlebnis unserer Gäste ist allen Netzwerkpartnern bewusst – allein an den ersten Terminen haben niederösterreichweit über 60 Tourismuspartner am Austausch teilgenommen.

Mustervorlagen für Präventionskonzepte wurden für Gemeinden und Ausflugsziele ausgearbeitet und entsprechende Schulungen zur Erstellung des eigenen Präventionskonzeptes abgehalten, die auf der neuen E-Learning Plattform auch zum Nachhören bereitstehen. Ein Handbuch für Gemeinden mit Checklisten und entsprechenden Verweisen zu Piktogrammen zum Ausdrucken wird neben dem bereits bestehenden Handbuch für Ausflugsziele demnächst noch zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird im Rahmen des Projektes neben umfassenden Rechtsauskünften auch gezielte Hilfestellung bei der Ausarbeitung von Sicherheitskonzepten in touristisch gut besuchten Regionen angeboten.

Alle Informationen für Gäste und Urlauber: www.ausflug.at
Alle Informationen für Ausflugsziele und Freizeitbetriebe: www.sicher-rausgehen.at

Outdoor-Fair-Play Regeln

Für ein rücksichtsvolles Miteinander sowie um einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt gewährleisten zu können, wurden Outdoor Fair-Play-Regeln entwickelt. Diese sollen helfen, Konflikte in Regionen mit eventuell erhöhtem Besucheraufkommen zu vermeiden. So werden Besucher zum Beispiel zur gründlichen Planung sowie der Online-Buchung vorab angehalten, eine nachhaltige An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen und auf grundlegende Regeln beim Wandern hingewiesen: Müll und persönliche Abfälle nicht in der Natur zu entsorgen, die markierten Wege nicht zu verlassen, Schutzgebiete und Privatgründe zu respektieren, Hunde an die Leine zu nehmen sowie Wild- und Weidetiere nicht zu verschrecken.

(Red)

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