31.08.2020

Steiermark: Der Juli gibt Hoffnung

Die steirischen Touristiker konnten im Juli erstmals seit Beginn der Corona-Krise ein Plus bei den Nächtigungen gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Das Minus in diesem Jahr bleibt allerdings groß.

Die Zahl der Übernachtungen stieg im Juli um 2,1 Prozent auf 1.597.130 (2019: 1.564.886), jene der Gäste lag mit 470.800 geringfügig unter der aus dem Juli 2019 (475.619; minus ein Prozent).   

778.865 Gästeankünfte bedeuten zur Sommer-Halbzeit (Mai-Juli) ein Minus von 36,1 Prozent, 2.486.579 Nächtigungen ein Minus von 30,1 Prozent. Nachdem die Rückmeldungen für den August größtenteils ausgesprochen positiv sind, ist davon auszugehen, dass sich die Minuskurve für die Sommerbilanz weiter abflachen wird, heißt es in einer Presseaussendung des Steiermark Tourismus.

„Das Juli-Ergebnis ist ein Hoffnungsschimmer für den heimischen Tourismus in einem außergewöhnlichen Jahr. Es zeigt auch, dass unsere Bemühungen im Werben um heimische Gäste erfolgreich waren. Diese Entwicklung darf aber keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass zahlreiche Betriebe nach wie vor mit enormen Herausforderungen konfrontiert sind und die Lage angespannt bleibt“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl über die Halbzeit in der Sommersaison.

Die Retter der Saison

Österreichische Gäste sind heuer die Retter der Saison: Im Juli hat es bei den Inlandsgästen +23,2 % bei den Ankünften und +22,9 % bei den Nächtigungen gegeben. Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus: „Mit den Herbstferien, für die viele Anbieter ihre Angebote und Öffnungszeiten bis Anfang November erweitert haben, halten wir uns schon jetzt die Daumen, dass sie gut verläuft. Als Herbstdestination haben die Herbstmonate einen Anteil von einem Viertel für die Steiermark im Rahmen der Sommerbilanz.“

 

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