14.06.2022

„Strukturell nachhaltige Reformen“

Tourismusstaatssekretärin Kraus-Winkler betont, dass das Milliardenpaket gegen die Inflation schaffe eine nötige Entlastung für Unternehmen und Bevölkerung.

Das insgesamt 28 Milliarden schwere Paket ist das dritte Maßnahmenbündel der Bundesregierung gegen die Teuerung. Profitieren sollen vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen sowie Familien. Zudem kommt es zu gezielten Entlastungen für Unternehmen. „Im Staatssekretariat haben wir stets betont, dass es kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Stärkung des Tourismusstandorts braucht. Mit dem heute präsentierten Entlastungspaket ist genau dies ein besonders wichtiger Schritt – eine Kombination aus unmittelbar raschen Entlastungen und strukturell nachhaltigen Reformen. So setzen wir rasch Maßnahmen gegen die Teuerung und entlasten Unternehmen sowie Bevölkerung gleichermaßen“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.

Als besonders positiv hebt Kraus-Winkler hervor, dass wichtige Impulse im Bereich des Arbeitsmarkts gesetzt werden: „Mit diesen Maßnahmen wird auch der Arbeitskräftemangel, der aktuell die größte Herausforderung im Tourismus darstellt, adressiert: Durch die steuerfreien Mitarbeiterprämien, die Abschaffung der kalten Progression sowie die Senkung der Lohnnebenkosten werden wichtige Impulse gesetzt.“ Von der Senkung der Lohn- Nebenkosten profitieren Mitarbeiter sowie Unternehmen. So bleibt mehr netto vom brutto und stärkt die Kaufkraft im ganzen Land. „Das schafft Entlastung auf allen Ebenen. Das Entlastungspaket trägt mittelfristig dazu bei, dass sich die Menschen auch ihren Urlaub weiterhin leisten können sollen!“, so Kraus-Winkler.

Attraktivierung der Lehre: Digi-Scheck wird fortgesetzt

Der Digi-Scheck für Lehrlinge, der drei berufsbildübergreifende berufliche Kurseinheiten pro Kalenderjahr in Höhe von 500 Euro fördert, wird bis 2024 verlängert. „Wir begrüßen diese Maßnahme, da sie Lehrlinge dabei unterstützt, das so wichtige digitale Know-how, für einen modernen Berufsalltag auszubauen. Dies ist insbesondere in Anbetracht des Arbeitskräftemangels am touristischen Arbeitsmarkt eine wesentliche Maßnahme, um Fachkräfte zukunftsfit auszubilden und die Lehre im Bereich des digitalen Know Hows zu attraktiveren“, so Kraus-Winkler abschließend.   

(Red)

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