09.10.2018

Tag der offenen Hoteltür

Für eine Lehre im Hotel und sicher Jobs werben die Österreichische Hoteliervereinigung und die heimische Hotellerie bei dieser Tagesveranstaltung. Der ÖHV-Kongress kommenden Jänner greift hingegen heiße Eisen an.

Welche Jobs, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten die Branche zu bieten hat, zeigen am 12. Oktober 2018, dem dritten "Tag der offenen Hoteltür" ÖHV-Hotels in ganz Österreich. Jugendliche und deren Eltern können an diesem Freitag einen Blick hinter die Kulissen der Hotels werfen und sich bei Hausführungen, Schnitzeljagden und Rollenspielen selbst ein Bild vom Arbeiten im Hotel machen.

Neben den klassischen Lehrberufen wie Koch oder Restaurantfachfrau können so auch neue Berufsbilder kennengelernt werden. Die teilnehmenden Hotels sind online unter www.karriere-im-hotel.at zu finden. 

ÖHV-Kongress 2019 in Villach

Unter dem Motto "#RethinkTourism" steht von 13. bis 15. Jänner 2019 im Congress Center Villach der ÖHV-Kongress. „Österreichs Tourismus ist top, sich auf den Lorbeeren auszuruhen wäre aber ein Riesenfehler. Die Konkurrenz schläft nicht und es gibt keine Garantie, dass die Gesetze von heute auch morgen noch gelten. Im Gegenteil, wir müssen uns ständig neu erfinden. Die einzige Konstante in der Branche sollte der Wandel sein“, verweist Markus Gratzer, Generalsekretär der Hoteliervereinigung, auf niedrig gelegene Skigebiete, die sich neu erfinden müssen, und touristische Hot-Spots, die sehr lange sehr gut am Tourismus verdient haben und sich jetzt härtester Kritik ausgesetzt sehen: „Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Die ganze Welt verändert sich und wir müssen da Schritt halten“.

Beim Kongress sollen auch unschöne Wahrheiten angesprochen werden, "was den einen oder anderen garantiert vor den Kopf stoßen wird. Und das ist gut so. Weil wir uns nur so weiterentwickeln können“, freut sich Gratzer auf die Top-Speaker. Der belgische Trendforscher Herman Konings präsentiert die Megatrends der Branche. Unzertrennlich damit verbunden: Nachhaltigkeit. Wie der Tourismus davon profitieren kann, erklärt Sara Dolnicar, Professorin für Tourismus an der Universität Queensland, Australien. Alles andere als nachhaltig: Entwicklungen wie in Barcelona, Venedig oder Amsterdam. Was Destinationen tun können, um nicht Opfer ihres Erfolges zu werden, präsentiert Harald Pechlaner, Inhaber des Lehrstuhls Tourismus und Leiter des Zentrums für Entrepreneurship an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in Deutschland.

www.oehv-kongress.at

 

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