29.03.2021

Take-Away-Verbot kommt nicht

Der erste Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums zu kommenden Maßnahmen beinhaltete ein Verbot von Take Away für die Gastronomie. Koalitionspartner ÖVP und WKÖ stellten sich gegen den Vorschlag - letztendlich erfolgreich.

In den letzten Stunden wurde heißt diskutiert. Ein Verordnungs-Entwurf des Gesundheitsministeriums – dieser wird heute von Gesundheitsminister Anschober vorgelegt – beinhaltete unter anderem ein Verbot von Take Away für die Gastronomie in Wien, Niederösterreich und im Burgenland.

Auf Nachfrage von stammgast.online in der Wirtschaftskammer, um Bestätigung zu diesem Vorhaben, gibt es vorerst Entwarnung: Der Verordnungsentwurf wurde abgeändert, das Take-Away-Verbot ist gefallen. Laut einem WKÖ-Sprecher gibt es die Zusage aus der Politik, dass zu diesem Punkt auch nicht mehr nachverhandelt werden wird. 

Kein Spielzeugkauf im Handel?

In dem ersten Entwurf ist für den Handel auch eine strikte Sortimentsbeschränkungen verankert. Das heißt, der Handel darf nur Produkte anbieten, die dem "typischen Warensortiment" entsprechen. Supermärkte dürfen demnach nur Lebensmittel verkaufen, nicht aber Spielzeug, Kleidung, Blumen oder Elektrogeräte – eine Regel, die schon im ersten Lockdown vorgesehen war, aber für Probleme sorgte und zum Teil nicht umgesetzt wurde, wie das Handelsmagazin CASH aus dem Manstein Verlag berichtet.

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