21.04.2022

Teekanne wächst mit Export und Bio

Das Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug 5,2 Prozent. Die Öffnung der Gastronomie wirkt positiv, obwohl man vom Vorkrisenniveau noch erheblich entfernt ist.

Der Salzburger Teespezialist hat kürzlich sein Geschäftsjahr mit einem Brutto-Gesamtumsatz (Ö & CEE-Region) von 151 Millionen Euro (plus 5,2 Prozent) abgeschlossen. Das Unternehmen sei zwar im Gastro-Segment noch nicht wieder auf dem Vorkrisenniveau angelangt. „Aber mit einer Steigerung von mehr als 50% gegenüber dem Vorjahr sind wir auf einem sehr guten Weg”, betont Teekanne-Geschäftsführer Thomas Göbel.

Exportanteil mehr als 60 Prozent

Das Wachstum geht zu einem großen Teil auf die gute Entwicklung des Exportgeschäfts zurück. Von Salzburg aus wird das Teegeschäft für den gesamten osteuropäischen Raum verantwortet. Exportiert wird in 14 Länder, der Anteil beträgt mehr als 60 Prozent. In Tschechien und der Slowakei konnte die Marktführerschaft ausgebaut werden.

Ob zu Hause, in der Gastronomie oder Hotellerie, stark im Steigen begriffen ist der Trend zu Bio-Tees. Elf von insgesamt 14 Sortenneueinführungen entfielen bei Teekanne im vergangenen Jahr in das Bio-Segment. An vorderster Stelle steht dabei die neue Produktlinie „NamasTee“, bei der es sich um kräftige Kräuter- und Gewürzteemischungen nach ayurvedischer Art handelt.

Preisexplosion bei Rohstoffen

Für Gegenwind sorgen die enormen Preissteigerungen bei Energie, Verpackungsmaterialien und Logistik, mit denen der Hersteller konfrontiert ist. Darüber hinaus ist auch die Situation am Rohstoffmarkt sehr herausfordernd – verursacht durch die Ukraine-Krise, genauso wie nachgelagerte Effekte der Covid-Pandemie. Als Beispiel nennt Göbel die Hagebutte, die zentraler Bestandteil der meisten Früchtetees ist und überwiegend aus Chile stammt. Pandemiebedingt konnten die Früchte nicht geerntet werden, was zu Ernteausfällen von 80 Prozent geführt hat.

(red)

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