27.02.2020

Thema Coronavirus: Hände waschen und achtsam sein

Das Virus treibt skurille Blüten: Vermehrte Krankenstände nach dem Motto „ich fühl mich nicht wohl“. Experten warnen unverändert vor übertriebener Hysterie.

Die Hysterie um Corona greift um sich und erreicht schön langsam auch die Gastronomie. Ein Rundruf von HGV PRAXIS zeigt ein Bild, das von Gelassenheit geprägt ist, Spuren von Auswirkungen allerdings feststellt. Michael Cihal, General Manager beim Catering-Krösus „DoN“ stellt die Neigung zu erhöhten Krankenständen fest. „Aber eher im diffusen Bereich nach dem Motto ,ich fühl mich nicht wohl.‘“ In Bezug auf geringeres Gästeaufkommen ist bei DoN bislang nichts feststellbar. „weder in unseren Betriebsrestaurants noch auf dem Flughafen“, wo DoN diverse Outlets betreibt.

Bisher ebenfalls keinerlei Auswirkungen stellt Christian Hügelsberger, Leiter der Gastronomie im Landesdienstleistungszentrum in Linz fest. „Es ist natürlich Gesprächsthema, aber es gibt keine Auswirkungen auf das Geschäft, geschweige denn negative“, so Hügelsberger.

Raphael Benato, Eigentümer der Caffèbar „Bellini“ im Schloss Mirabell, einem touristischen Hotspot in der Stadt Salzburg, zeigt sich im HGV PRAXIS-Gespräch betont gelassen: „Es ist kein Unterschied zum üblichen Geschäftsgang feststellbar.“

Hygieneexperte Dr. Arno Sorger sieht keinen Anlass zu Hysterie: „Ich bleibe bei meiner Aussage von letzter Woche: verstärkt auf strenge Händehygiene achten und Vorsicht walten lassen. Aufpassen beim Husten bzw. Niesen, zur Sicherheit in den Ellbogen und nicht in der Nähe von Personen.“ In Bezug auf die Verwechslungsgefahr mit der Grippe meint Sorger: „Man muss sich bewusst sein, es handelt sich um zwei Krankheiten, einmal die Grippe und einmal um Corona. Dadurch ist erhöhte Vorsicht mehr als begründet.“

 

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