08.01.2021

Tim Mälzer "geht die Luft aus"

Die Probleme ähneln denen in Österreich: Der Hamburger Gastronom Tim Mälzer beklagt ausbleibende staatliche Hilfen, wirtschaftlich wird es für seine Betriebe dramatisch, berichten die deutschen Medien Food Service und ahgz.

Laut Mälzer seien bisher lediglich 10.000 Euro als Vorauszahlung und ein Förderpaket für einen Frankfurter Betrieb am Flughafen ausgezahlt worden. Auch von den angekündigten Novemberhilfen sind bislang lediglich geringe Abschlagszahlungen überwiesen worden. So werde er nicht ewig durchhalten können, „so langsam wird die Luft wirklich, wirklich eng", sagte Mälzer auf einem virtuellen Neujahrsempfang. Die Konten seien bereits leer geräumt, die Reserven aufgebraucht. Es sei jetzt so langsam an der Zeit, den Worten der Politiker Taten folgen zu lassen, fodert der selbsternannte Küchenbulle.

Wie Food Service und ahgz weiters berichten, hatte sich der umtriebige und aus dem TV bekannte Koch im Dezember zusammen mit 40 weiteren Großgastronomen für die Branche engagiert und warnte in einem Brandbrief an die Kanzlerin vor Insolvenzen. "Die Politik bricht ihr Versprechen, die Gastronomen für den aktuellen Lockdown zu entschädigen. Der öffentliche Eindruck, die Gastronomie werde für die Schließung großzügig entschädigt, trügt!“, schrieb er damals.

(Red)

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