19.05.2022

Transgourmet in Zell am See ist eröffnet

Gastronomie-Großhändler Transgourmet startet im Pinzgau durch: Nach 13-monatiger Bauzeit ist der Standort Zell am See in der Gemeinde Maishofen eröffnet und bietet eine rund 20.000 Artikel umfassende Produktpalette, zahlreiche Services für Gastronomie und Hotellerie „aus einer Hand“ sowie Beratung durch bestens geschulte Mitarbeiter.

Maishofen ist der 14. Transgourmet Standort. Insgesamt wurden mehr als 30 Mio. Euro in den neuen Großmarkt investiert und zum Start 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.
 
Die feierliche Inbetriebnahme erfolgte durch die beiden Transgourmet-Geschäftsführer Thomas Panholzer und Manfred Hayböck, LAbg. Hannes Schernthaner als Vertreter des Landes Salzburg sowie Maishofens Bürgermeister Franz Eder. Anlässlich der Eröffnung konnten regionale Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Kunden, Lieferanten und Partner den neuen Markt entdecken und sich durch das Transgourmet-Sortiment kosten.

„Wir passen perfekt in die Region“

Neben der Kernzielgruppe Gastronomie und Hotellerie richtet sich Transgourmet mit seinem neuen Standort auch an Gewerbetreibende, Selbstständige und Vereine; als Einzugsgebiet wurden die Bezirke Pinzgau, Pongau und Kitzbühel definiert. „Mit dem neuen Großmarkt kommen wir näher zu den zahlreichen bestehenden Kunden, die bislang von anderen Transgourmet-Standorten aus beliefert wurden,“ erklärt Panholzer zufrieden. Kürzere Lieferwege und die Möglichkeit, sich vor Ort persönlich von saisonalen Spezialitäten oder Produktneuheiten inspirieren zu lassen, erfreuen aber auch Neukunden, die bereits gewonnen werden konnten. "Alle Transgourmet-Kunden erwartet wie gewohnt ein breites Sortiment, in dem Regionalität und Qualität traditionell viel Platz finden“, so Thomas Panholzer.

Konkret hebt sich Transgourmet im Wettbewerbsumfeld als Premium- und Qualitätsanbieter durch das große Frische-Sortiment im Bereich Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse sowie Spezialitäten für die Haubengastronomie ab. Differenzierung erfolgt aber nicht nur durch das durchdachte Sortiment, sondern auch durch personalisierte Angebote, echte Profi-Beratung und weiterführende Services wie Vorkommissionierung, Einräumservice, Zustellung und attraktive Netzwerkveranstaltungen.

Mehrwert durch regionales Sortiment

„Wir haben für jedes Bedürfnis das richtige Angebot“, betont auch Christian Hann, Geschäftsleiter des neuen Standortes. Die Basis bildet das breite Angebot an nationalen und internationalen Markenprodukten, die durch Eigenmarken ergänzt werden; unter anderem durch das Premiumsortiment Transgourmet Cook mit hochwertigen, exklusiven Produkten, die Kaffeemarke JAVA Kaffee aus der hauseigenen Kaffeemanufaktur in der Steiermark samt 360-Grad-Service, das auch Wartung und Finanzierung beinhaltet, den Getränkefachgroßhandel Trinkwerk mit seiner Auswahl aus 3.500 Weinen und Schaumweinen, die eigenen Biomarken „Natura“ und „natürlich für uns“ sowie die Nachhaltigkeitslinie Transgourmet Vonatur und die eben lancierte Konzeptmarke Transgourmet Plant-Based, die vegane und vegetarische Spezialitäten umfasst. Neben Lebensmitteln und Getränken werden auch Non-Food-Artikel wie Glas, Porzellan und Kochutensilien angeboten.

Das reichhaltige nationale und internationale Produktsortiment wird abgerundet durch die bewusste Aufnahme regionaler Angebote: Unter anderem finden Kunden im Großmarkt Zell am See Produkte von Pinzgau Milch, Pinzgau Bräu, Destillate Siegfried Herzog, Rauchmehl, der Fleischhauerei Rumpold und vom Bio Imker Hinterhauser. Damit trifft Transgourmet den Geschmack der Region, wird doch gerade im Salzburgerischen viel Wert auf Regionalität und Qualität gelegt.

Wertschöpfung „aus der Region für die Region“

Doch nicht nur das Sortiment, schon die Errichtung des neuen Standortes sorgt für regionalen Mehrwert: Von den insgesamt 30 Millionen Euro, die investiert wurden, gingen knapp drei Viertel, konkret 22 Mio. Euro, an Unternehmen aus der Region. Errichtet wurde der neue Markt am ehemaligen Areal der Betonwerke Rieder, 30 Gewerke waren beteiligt. Gebaut wurde vorrangig mit lokalen Firmen, die u.a. für Abbrucharbeiten, Baumeisterarbeiten, die Betonfertigteile, Dacharbeiten und die Haustechnik sowie die Außenanlage zuständig waren.

Für die gesamte Planung war das Architektur- und Baumanagementbüro Scharler aus Zell am See verantwortlich. In nur 13 Monaten entstand so der neue Markt, bis zu 120 Personen waren täglich auf der Baustelle, es wurden u.a. 500 Tonnen Stahlteile verbaut und 150.000 Laufmeter Kabel verlegt. „Angefangen von den involvierten Baufirmen über die erhältlichen Produkte bis hin zu den Mitarbeitern haben wir von Anfang an auf Know-how aus der Region gesetzt“, betont Manfred Hayböck.

Franz Eder, Bürgermeister von Maishofen, freut sich: „Mit Transgourmet bekommen wir einen weiteren Leitbetrieb nach Maishofen, der nicht nur für uns selbst als Standortgemeinde wichtig ist, sondern darüber hinaus für den Bezirk Zell Am See sowie den gesamten Pinzgau eine überregionale Bedeutung einnehmen wird. Am Bau selbst wurden viele regionale Firmen beschäftigt und so Wertschöpfung in die Region gebracht.“ 

Nachhaltigkeit im Innen wie im Außen

Neben regionaler Wertschöpfung war auch Nachhaltigkeit bei der Errichtung das Gebot der Stunde und der neue Standort setzt auf die strengen Nachhaltigkeitsregeln von Transgourmet auf: So wurde auf die geringstmögliche Flächenversiegelung geachtet, weshalb die 105 Parkplätze witterungsgeschützt unter den Markt verlegt wurden. Standardisiert zum Einsatz kommen LED-Beleuchtung, CO2-Kälteanlagen und geschlossene Kühlmöbel. Der Grünstrom stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft, geheizt wird mit der Wärmerückgewinnung der Kälteanlage, auf dem Dach des Gebäudes wurde eine fast 2.000 m² große Photovoltaikanlage errichtet. Die „mit der Kraft der Sonne“ erzeugte Energieausbeute entspricht dem Jahresverbrauch von 120 Haushalten.

Herzstück Marktplatz: Einkaufserlebnis neu

Nicht nur durch diese nachhaltige, zeitgemäße Bauweise repräsentiert der neue Markt den neuen Typus an Gastronomie-Großmärkten, denn auch die Ansprüche an Großhändler verändern sich. So ist die Verkaufsfläche mit 3.500 m² als Erlebniswelt konzipiert und soll „ein Ort der Inspiration und des Austausches“ sein. Vor allem dem Frische-Bereich, also Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, kommt große Bedeutung zu. Am sogenannten Marktplatz – der „das Herz des Marktes darstellt“ – findet sich das Cook-Studio, in dem Haubenköche regelmäßig kochen, Neuprodukte vorstellen und direkt vor Ort u.a. bei der Zusammenstellung von Speisenkarten behilflich sind.

Fachverkäufer garantieren umfassende Beratung und Bedienung bei Frischfisch und Frischfleisch. Durch das breite Weinsortiment begleiten ausgebildete Sommeliers, das große Obst- und Gemüsesortiment inklusive Exoten vervollständigt die Frischeabteilung. Neben dem Einkaufserlebnis und den Möglichkeiten vor Ort bietet der Großmarkt, der als „Multi-Channel-Standort“ geführt wird, auch die Bestellung via Internet und Telefon inklusive Zustellservices an. Damit entspricht man dem Zeitgeist: „Bestellungen und Einkauf passieren immer öfter online oder telefonisch. Vor Ort geht es um das Kennenlernen neuer Produkte“, weiß Thomas Panholzer.  

Vorkommissionierung, Einräumservice, hauseigener Zustelldienst

Auch sonst bietet Transgourmet eine Vielzahl an Services an, die die Einkaufslogistik der Kunden vereinfachen. Geschäftsführer Manfred Hayböck betont: „Wir stehen für Rundum-Sorglos-Angebote.“ So sind Vorkommissionierung der Ware und Einräumservice inklusive. Auch die großzügig dimensionierte Lager- und Logistikfläche mit 7.000 m² ist wesentlich für die Zustellungen, die im Übrigen ausschließlich mit dem eigenen Fuhrpark erfolgen. „Für uns steht der Kundennutzen und die Kundenzufriedenheit im Kern unseres Tuns“, erklärt Standortleiter Christian Hann das Selbstverständnis. Hann wird dabei von Anfang an von einem 60-köpfigen Team unterstützt, das mittelfristig auf 100 Mitarbeiter anwachsen soll. Die meisten Mitarbeitenden sind Branchen-Insider, allen gemein ist die „Liebe zur Gastronomie und zur Dienstleistung.“
  
Transgourmet Zell am See/Gemeinde Maishofen, Mühlenweg 22, 5751 Maishofen
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7 bis 17.30 Uhr und Samstag von 7 bis 12.00 Uhr
Standortgeschäftsleiter: Christian Hann

(Red)

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