08.08.2021

Transgourmet sucht 100 Mitarbeiter

Mit der Gastronomie – und damit den Zulieferern – geht es wieder bergauf, freut man sich bei Transgourmet. Gleichzeitig wird vor den Folgen des Arbeitskräftemangels gewarnt: „Das Sonntagsschnitzel ist in Gefahr!“

Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet, freut sich. Seit der Aufhebung der frühen Sperrstunde ist es nahezu „ein Sommer wie damals.“ Und weiter: „Der vergangene Juli ist für uns höchst positiv verlaufen – wir sind wieder auf vor-Krisen-Niveau.“ Der neue „Lebensmittel-Patriotismus“ macht sich in der verstärkten Nachfrage nach biologischen, nachhaltigen und regionalen Produkten bemerkbar. Vor allem all jene Gerichte, die man zuhause nicht kocht oder die aufwendig sind, gehen momentan wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“.
 
Transgourmet geht nach dem Einbruch des Vorjahres von einem Jahresumsatz von 475 Mio. Euro im Jahr 2021 aus. Dennoch ist die Euphorie über das Wiedererstarken gebremst. „Wir als Händler und auch unsere Kunden könnten noch mehr umsetzen – hätten wir die nötigen personellen Ressourcen.“

Wirtschaftlicher Aufschwung durch Personalmangel gebremst

Transgourmet sieht den Aufschwung in der Gastronomie und im eigenen Unternehmen durch den enormen Mangel an Arbeitskräften gefährdet: „Sowohl unsere Kunden als auch wir selbst suchen händeringend Mitarbeiter.“ Dank sei dem Stammpersonal im eigenen Haus sowie in der gesamten Branche auszusprechen, die „Unglaubliches leisten, um die fehlenden Besetzungen zu kompensieren“, so Panholzer. „Die neue – erfolgversprechende – Positionierung Österreichs als Top-Kulinarik Destination wackelt, wenn nicht rasch gehandelt wird.“  
 
Konkret sieht man bei Transgourmet „das Sonntagsschnitzel in Gefahr“: Aufgrund des fehlenden Personals in der Gastronomie und Hotellerie ist zu befürchten, dass künftig „niemand da sein wird, der das Schnitzel von Hand paniert und mit einem Lächeln serviert – obwohl das exakt den Wünschen der Gäste entspricht“, so Panholzer. „Wenn Österreich in der Top-Kulinarik-Liga mitmischen will, braucht es kurz- sowie langfristige Initiativen zur Nachwuchsförderung und adäquate Unterstützung“. 

Viele Gastronomen müssen bereits die Öffnungszeiten reduzieren, weil Personal fehlt. Transgourmet sieht daher die Politik am Zug, „das Arbeiten wieder attraktiver zu machen.“ Gerade jetzt, in den Sommermonaten, wo viele Menschen ihren Urlaub in der Heimat verbringen, und neue Stammkunden gewonnen werden könnten, ist der Personalmangel ein echter Hemmschuh. „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“.
 
100 Mitarbeiter im ganzen Land gesucht

Transgourmet sucht im gesamten Bundesgebiet – schwerpunktmäßig in der Steiermark und in Salzburg – aktuell mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und zwar in allen Bereichen: Vom Marktmitarbeitern bis hin zu LKW-Fahrern sind Arbeitsstellen zu besetzen – bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit. 

Manfred Hayböck, der diesen Bereich in der Geschäftsführung von Transgourmet verantwortet, dazu: „Wir sind ein sicherer und ausgezeichneter Arbeitgeber, bieten freiwillige Überzahlung, vielfältigste Arbeitszeitmodelle, Aus- und Weiterbildungen sowie die Möglichkeit, auch international Karriere zu machen.“  Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann Schnuppertage im Unternehmen absolvieren. Man sucht Teamplayer und all jene, die ein Herz für die Gastronomie und „guten Geschmack“ haben. „Unsere Vision ‚Gemeinsam an die Spitze‘ fasst zusammen, auf welchen Weg sich Mitarbeiter mit Transgourmet als Arbeitgeber machen: eine berufliche Laufbahn, geprägt von Fairness und Loyalität. Diesen Gedanken leben wir täglich in allen Unternehmensbereichen“, garantiert Manfred Hayböck.
 
Alle Details und offene Stellen unter karriere.transgourmet.at

Über Transgourmet Österreich 

Transgourmet Österreich GmbH ist ein Großhandelspartner für Gastronomie, Hotellerie und Gewerbetreibende. Seit 2016 ist das Unternehmen Teil des zweitgrößten Unternehmens im europäischen Abhol- und Belieferungsgroßhandel, der Schweizer Coop Genossenschaft.

Neun Transgourmet-Standorte sowie vier Transgourmet Cash&Carry Märkte bieten die bewährte Kombination aus Abholmarkt und Zustellservice an. Das Unternehmen errichtet aktuell einen weiteren Standort im Salzburger Pinzgau und modernisiert laufend besehende Standorte, wie aktuell zum Beispiel den Standort Salzburg. In Summe fließen so heuer mehr als 20 Millionen Euro in die lokale Wirtschaft.

Mit rund 1.440 Mitarbeitern erwirtschaftete Transgourmet Österreich 2020 einen Jahresumsatz von 457 Mio. Euro. Zum Gastronomie-Großhändler gehören auch die Premium Kaffeerösterei JAVAREI, der Wein- und Getränkefachgroßhandel Transgourmet Trinkwerk und die Premiummarke Transgourmet Cook. 

www.transgourmet.at

(Red)

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