11.07.2019

Trotz Verlusten: Eataly peilt Wien an

Trotz Verlusten im Jahr 2019 hält die italienische Supermarkt-und Gastronomiekette Eataly an ihren Plänen zur Eröffnung eines Stores in Wien fest.

Neben den 37 Filialen, die seit der Unternehmensgründung im Jahr 2007 geführt werden, gibt es Pläne für den Start in Wien, heißt es in der Mailänder Wirtschaftszeitung „Milano e Finanza“. Wo die Filiale in Wien eröffnet werden soll, ist noch nicht bekannt. Neben Wien hat Eataly, der auch an einen möglichen Börsengang denkt, Pläne für neue Filialen in Brüssel, Lissabon, Madrid und den USA, berichtet das Blatt.

Im Herbst 2015 wurde in der Münchner Schrannenhalle auf dem Viktualienmarkt die erste Niederlassung im deutschsprachigen Raum eröffnet. Eataly hat 2018 mit einem Umsatzplus von 14 Prozent auf 532 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen meldete jedoch einen Verlust von 17,1 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 1,03 Millionen Euro im Jahr 2017. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) sank um 16 Prozent auf 21,1 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Die Verluste sind auf Abschreibungen zurückzuführen, berichtete Verwaltungsratspräsident Andrea Guerra, seit 2016 Exekutivpräsident bei Eataly.

Das Unternehmen ist einer der größten Vertreiber von italienischen Konsumgütern weltweit. Das Sortiment umfasst eine Vielfalt an Restaurants, Speisen- und Getränketheken in spezialisierten Supermärkten, Konsumartikel und eine Kochschule. In Rom residiert Eataly im 17.000 Quadratmeter großen ehemaligen Air Terminal auf dem Bahnhof Ostiense. In München werden 4600 Quadratmeter in Innenstadtlage bespielt. Verteilt auf 16 Gastronomiebereiche wird italienische Küche in allen Variationen angeboten.

Newsletter bestellen

Mediadaten