11.04.2022

UBM entwickelte neues Andaz Prague

Der börsennotierte und international tätige Wiener Immobilienentwickler UBM Development holt mit dem Andaz Prague den Glanz der Monarchie in die Hauptstadt Tschechiens zurück.

In nur zweieinhalb Jahren verwandelte der Immobilienentwickler ein neoklassizistisches, denkmalgeschütztes Palais in ein Lifestyle-Luxury-Hotel der Marke „Andaz“. Martina Maly-Gärtner, COO der UBM: „Storytelling ist eine der Kernkompetenzen von UBM. In der fast 150-jährigen Geschichte von UBM ist das Andaz Prague definitiv ein Meilenstein.“

Das vom Hotelkonzern Hyatt betriebene exklusive Fünf-Sterne-Haus „Andaz Prague“ liegt im historischen Zentrum von Prag direkt am Senovážné-Platz und bietet 152 Zimmer, 24 Suiten und fünf Konferenzräume, die vom in Madrid ansässigen Design Partnership BrimeRobbins gestalten wurden. Hotel-Direktorin ist die Deutsche Doris Hecht. Den Gästen stehen statt einer herkömmlichen Lobby drei gemütliche „Wohnzimmer“ zur Verfügung, die jeweils ein anderes Thema umsetzen: Eine Bibliothek, die Bezug auf die bekannte Kloster-Bibliothek Strahov nimmt. Ein weiteres Zimmer spielt mit der Glasbläser-Kunst Tschechiens, die den Gast auch schon beim Eintritt in das Hotel in Form einer Glas-Installation von der Decke begrüßt. Und der dritte Raum ist den Alchimisten gewidmet, die im Auftrag von Kaiser Rudolf II. nach Prag geholt wurden, um aus verschiedenen Metallen „künstlich“ Gold herzustellen.

Edel speisen

Ein Food & Beverage-Angebot, das auch die lokale Bevölkerung ansprechen soll, war ein wichtiger Bestandteil im Gesamtkonzept. Im von der Straße separat zugänglichen Restaurant „ZEM“, das die Design-Handschrift von Blue Sky Hospitality trägt, wird die traditionelle tschechische Küche modern interpretiert und in der Bar „MEZ“ gibt es neben exquisiten Cocktails unter anderem auch das „Pioneer“-Bier aus der lokalen Brauerei Zatec. Ein perfekter Ort zum Entspannen ist das „Klára Rott“-Spa, das mit Produkten der tschechischen Bio-Kosmetikmarke Klára Rott verwöhnt.

Das Gebäude ist ein freistehender Komplex mit zwei Innenhöfen, der zwei Straßen und einen Platz prägt. Errichtet wurde es 1912 bis 1916 für die „Versicherung der Zuckerindustrie“, damals eine überaus bedeutende und profitable Branche und daher auch bekannt als „Sugar Palace“. Später waren erst das Ernährungsministerium und dann die tschechische Postsparkasse in dem Gebäude untergebracht. Seit 1993 steht das Gebäude teilweise unter Denkmalschutz.

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