11.01.2022

Vegan in die Zukunft

Eine aktuelle Umfrage von Essenszulieferer Lieferando zeigt, dass 61 Prozent der Österreicher eine vegane Ernährung für wichtig halten im Kampf gegen den Klimawandel.

Sich einen Monat lang rein pflanzlich ernähren – das ist der Inhalt des „Veganuary“. Seit mehreren Jahren ruft die in Großbritannien gegründete Initiative dazu auf, immer mehr Unterstützer schließen sich an. Weltweit beteiligten sich 2021 mehr als eine halbe Million Menschen in über 200 Ländern und Regionen am Veganuary.

Zum zweiten Mal in Folge unterstützt Lieferando den „Veganuary” und animiert Verbraucher dazu, im Jänner eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren. Der Anteil veganer Bestellungen im Jänner 2021 war der höchste in der Geschichte von Lieferando. Dass auch für 2022 die Zeichen für den Erfolg des Veganuary gut stehen, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage, die Lieferando zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Kantar umgesetzt hat.

Besonders Frauen sind begeistert

Demnach sind 51 Prozent der Österreicher und sogar 88 Prozent der Deutschen offen, zumindest teilweise auf tierische Produkte zu verzichten. Ein bewusster Umgang mit der Ernährung ist für immer mehr Menschen wichtig. So glauben 61 Prozent der Österreicher, dass der Verzicht auf tierische Produkte besser für die Umwelt sei. Während 57 Prozent der Frauen angeben, sich der ökologischen Vorteile einer veganen Ernährung bewusst zu sein, sind es nur 39 Prozent der Männer.

Auch die regionale Aufteilung nach Bundesländern differenziert die Meinungen der Befragten, vor allem der Salzburger: 76 Prozent von ihnen glauben, dem Klimawandel mit einer veganen Ernährung entgegenwirken zu können. Dennoch ist die Mehrheit (57 Prozent) der untersuchten Zielgruppen nicht bereit, ganz auf vegane oder vegetarische Ernährung umzustellen.

Umstieg, wenn es angemessene Alternativen gibt

Die Mehrheit der untersuchten Zielgruppe (57 Prozent) ist nicht bereit ihr Menü komplett auf vegetarisch oder vegan umzustellen. Fast ein Fünftel (20 Prozent) der Befragten gibt an, derzeit eher als Flexitarier ihren Fleischkonsum bewusster gestalten zu wollen. Auch wenn nur wenige vorhaben, komplett auf eine vegane Lebensweise umzusteigen, besteht dennoch eine große Offenheit gegenüber dieser Ernährung. 31 Prozent der Österreicher etwa können sich vorstellen tierische Produkte zu ersetzen: Im Burgenland sind es sogar ganze 48 Prozent, in Salzburg 39 Prozent, in Kärnten 38 Prozent und in Oberösterreich 35 Prozent.

Hauptargument für die Bestellung veganer Gerichte ist für 43% der Befragten das gesunde und nährstoffreiche Image. Insbesondere die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen (56 Prozent) sieht die pflanzenbasierten Mahlzeiten als gesund an. Bei den Altersgruppen, der 18- bis 24-Jährigen (37 Prozent) und 25- bis 34-Jährigen (47 Prozent) hat die Verfügbarkeit von veganen Lebensmitteln sogar Einfluss auf die Wahl des Restaurants. 30 Prozent aller Befragten gaben als Top-Argument für vegane Bestellungen an, dass es besser für die Umwelt ist und für 27 Prozent steht die eigene Gesundheit im Vordergrund.

Wie wir beeinflusst werden

Was ihre Ernährung betrifft, lassen die Österreicher wenig Einfluss zu. Für sie scheint die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Form der Ernährung eine Privatangelegenheit zu sein. Nur 39 Prozent der Befragten gibt an, sich manchmal bei den Ernährungsgewohnheiten von Menschen im persönlichen Umfeld beeinflussen zu lassen. Die Studie zeigt auch, dass in der Regel höchstens die Freunde um mich herum einen signifikanten Einfluss auf die Ernährungsgewohnheiten haben können. 38 Prozent der österreichischen Konsumenten geben jedoch ankeinen Veganer:innen im engeren Umfeld zu kennen.

Mehr als die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) vermisst bei veganer Ernährung den Geschmack tierischer Produkte
Der wichtigste Grund, warum Österreicher nicht komplett auf eine vegane Ernährung umsteigen, ist das Vermissen des Geschmacks bestimmter tierischer Produkte (53 Prozent) gefolgt von der Annahme, dass vegane Ernährung teuer sei (32 Prozent).

Mehr vegane Alternativen sind erwünscht

Bei der Essensbestellung vermissen die Österreicher vegane Alternativen für traditionelle Gerichte wie Käsespätzle oder Schnitzel am meisten (36 Prozent). Mehr als ein Viertel (28 Prozent) wünscht sich mehr veganes Fast Food und 23 Prozent vermissen ein größeres Angebot an veganen internationalen Speisen.

Die erste vegane Pizzeria Wiens

Anlässlich des Veganuary 2022 haben die erste vegane Pizzeria Wiens, Pizzis & Cream, und der kreative Wiener DJ Mosaken, mit einem Faible für gutes Essen, gemeinsam die „Orangene Lieferando Pizza“ kreiert. Passend zur großen Auswahl an pflanzenbasierten Gerichten von weiteren Restaurants der Stadt kann die Pizza diesen Jänner exklusiv bei Lieferando bestellt werden.

Diese Pizza mit Karotten-Lachs, Bio Cashew Mozzarella und Cashew Frischkäse, kreiert von Pizzis & Cream und DJ Mosaken, enthält nur nachhaltige und organische Zutaten. 
 
www.lieferando.at/deals/veganuary/

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