04.02.2019

Venedig verlangt zwischen drei und zehn Euro Eintritt

Heute, Montag, stellte der Bürgermeister das Modell für die Eintrittspreise in die Lagunenstadt vor. Damit sollen Touristenströme besser gelenkt werden.

Venedig wird ab Mai Eintrittsgeld von Tagestouristen verlangen. Bis zum 31. Dezember soll der Beitrag drei Euro pro Person betragen. Ab dem kommenden Jahr wird die Stadt einen Beitrag von sechs, acht oder zehn Euro einheben – je nachdem ob es sich um einen Feiertag oder einen Tag in der Hochsaison handelt, teilte der Venedigs Bürgermeister, Luigi Brugnaro, bei einer Pressekonferenz mit.

Der Plan des Bürgermeisters muss nun noch von der Gemeinde abgesegnet werden, was voraussichtlich morgen, Dienstag, erfolgen wird. Ziel des Bürgermeisters sei es, innerhalb von drei Jahren – ab 2022 – Touristen dazu zu bringen, nicht nur Hotels, sondern auch Tagesausflüge zu buchen. Auf diese Weise möchte die Stadt ihre Besucherströme besser regeln. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 130.000 Touristen täglich in Venedig unterwegs.

Die Einheimischen betrachten diese Entwicklung mit wachsender Sorge. Bezahlen Tagestouristen den geforderten Betrag nicht, drohen Strafen zwischen 100 und 450 Euro, hieß es. Menschen, die in der Region Venetien leben, müssen den Eintritt allerdings nicht bezahlen.

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