31.05.2021

Vom Lebensmittelhändler zum Gastgeber

In den Wiener Ringstraßen-Galerien eröffnet Billa Corso eine Marktküche mit angeschlossener Weinbar für vielfältige Zielgruppen.

Der Billa Corso in den Ringstraßen-Galerien im 1. Wiener Gemeindebezirk war der erste seiner Art in Österreich, benannt nach einem der beiden Gebäudeteile der Ringstraßen-Galerien, dem Palais Corso. Ihm folgten vier weitere Märkte in Wien, Graz und Salzburg. Seit der Eröffnung vor rund 20 Jahren ist der im Untergeschoss gelegene Billa Corso nicht nur wichtiger Nahversorger, sondern auch erste Adresse für Feinschmecker. Wie in allen Billa-Corso-Märkten finden Kunden hier neben den Klassikern des Sortiments ganz besondere Köstlichkeiten und Dienstleistungen. Nun soll die Erfolgsgeschichte des Standortes um ein neues Kapitel erweitert werden: Am 17. Mai zog eine Billa Marktküche und eine Billa Weinbar in die Ringstraßen-Galerien ein.

Mehr Kulinarik fürs Billa-Flaggschiff

Billa-Vorstand Harald Mießner verweist auf das Plus am neuen Konzept: "An diesem Standort kann man das Plus für unsere Kundinnen und Kunden besonders gut erkennen: Wir gehen einen ganz neuen Weg und werden deutlich modularer." Das bedeutet, Billa passt seine Märkte ganz gezielt an die Anforderungen der jeweiligen Kundengruppen und Standorte an. Besonders spannend an dieser Örtlichkeit in den Wiener Ringstraßen-Galerien ist für Mießner, dass dort ein bunter Mix an Kunden zusammenkommt: von Studierenden, und Touristen über Geschäftsleute und Familien bis hin zu Pensionisten. "Mit unserem Konzept können wir ihnen allen das passende Angebot machen – egal ob für den Genuss daheim, den schnellen Snack oder in gemütlicher Atmosphäre vor Ort."

Mit der Erweiterung um ein neues Gastronomiekonzept sollen die Kompetenzen als Lebensmittelhändler in geballter Form präsentiert werden: "Ein vielfältiges Sortiment, das keine Wünsche offen lässt, eine einmalige Atmosphäre für ein entspanntes Einkaufserlebnis, individuelle Beratung und Services, einen Ort zum Genießen frisch zubereiteter und abwechslungsreicher Speisen sowie eine Weinselektion, die für jeden Anlass den passenden Tropfen bietet", zählt Eric Scharnitz, Vertriebsdirektor Billa auf, und fügt hinzu: "Wichtig ist: das gewohnte Billa Corso-Sortiment vor Ort bleibt in seiner Vielfalt, Qualität und Frische bestehen."

Auch die Preise sind über alle Stockwerke gleich, eine Packung Mannerschnitten, die prominent auch in der schnellen Sortimentsauswahl der Marktküche aufgestapelt ist, kostet gleich viel wie in der Billa Corso-Filiale. Die übrigens 2022 einen großen Umbau erfahren wird, wie er verrät. 

Die Marktküche im Detail

An den einzelnen Theken der Billa-Marktküche erwarten die Kunden reichhaltige Mittagsangebote wie Suppen, Pfannen- oder Wokgerichte, frisch gebackene Pizzen aus dem Steinofen, würziger Kebap, frische Salate, süße und salzige Snacks, gekühlte Getränke sowie eine Kaffee-Station mit hausgemachten Mehlspeisen, wie Makronen, Bananen- oder Kardinalschnitten, die am selben Standort frisch zubereitet werden.

Darüber hinaus gibt es handgerolltes Sushi und asiatische Spezialitäten frisch zubereitet von EatHappy. Die Billa-Marktküche funktioniert als Selbstbedienungskonzept: Die Kunden bestellen ihre Speisen und Getränke einfach an den jeweiligen Theken und genießen diese dann an einem der gemütlichen Sitzbereiche im Inneren oder im außenliegenden Gastgarten mit Blick auf die altehrwürdige Wiener Ringstraße. Doch auch wenn man in der Weinbar, die man über eine elegante Wendeltreppe oder den Außenlift erreicht, Gusto verspürt, können die Häppchen bestellt und gegessen werden. "Wir werden alle Kundenwünsche erfüllen", unterstreicht der frischgebackene Marktleiter Rafael Giraldo Salcedo enthusiastisch. Man spürt, wie auch der gelernte Gastronom auf die Bewirtung von Gästen gewartet hat.

Weinbar, Café und Eventlocation

Die Besucher der Weinbar finden untertags echte Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre vor, abends können sie aus einer beachtlichen Auswahl von elden Tropfen wählen. Expresskühler und ein geringes Stoppelgeld von 7,50 Euro machen es leicht, wirklich jede Flasche direkt vor Ort zu verkosten. Rund 900 Sorten an Weinen, Sekt, Champagner und Spirituosen stehen zur Auswahl. Ein besonderer Schwerpunkt wird hier auf Weine aus Österreich gelegt, mit dabei so auch die Weine des Weinguts Kollwentz aus dem Burgenland (Großhöflein), Emmerich Knoll aus Niederösterreich (Unterloiben bei Dürnstein) und Pedalones aus Wien (Wiener Nußberg).

Karl Wlascheks Schinken-Favorit

Sommeliers beraten die Gäste, um das passende Getränk für jede Gelegenheit zu finden. Eine feine Speisekarte bietet Beinschinken der österreichischen Schinkenmanufaktur Gusel (seinerzeit noch von Karl Wlaschek persönlich eingelistet), ausgewählte Käsesorten, Prosciutto-Platten und Antipasti runden das kulinarische Angebot ab. Ob Businessmeeting oder private Treffen – für bis zu 60 Gäste stehen hier passende Sitzgelegenheiten, im neuinterpretierten Wiener Jugendstil gehalten, zur Verfügung, darunter Lounge-Möbel, Besprechungstische für größere Gruppen oder gemütliche Kojen. Sobald es die aktuelle Corona-Situation erlaubt, wird die Billa Weinbar österreichischen Winzern – und hier besonders lokalen Produzenten aus Wien und Umgebung – als Präsentationsfläche für ihre Sortimente sowie Weinverkostungen und andere Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Öffnungszeiten Billa Corso, Marktküche & Weinbar 
Weinbar: MO-FR: 08:30 – 21:00, SA: 08:30 – 18:00
Marktküche: MO-FR: 7:00 – 19:00, SA: 07:30 – 18:00
Markt: MO-FR: 07:40 – 20:00, SA: 07:40 - 18:00

(Von Margaretha Jurik)

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