07.10.2019

Vom Start-up zur Standard-Software

Hotelier Marius Donhauser schreibt mit seinem Unternehmen hotelkit eine Erfolgsgeschichte: Über 1.000 Hotels nutzen täglich seine Software-Lösung.

Im Zuge der Übernahme des familieneigenen Hotels modernisierte Marius Donhauser nicht nur den Betrieb, sondern entwickelte mit Freunden eine Softwarelösung, um interne Abläufe spürbar zu verbessern. Vor über sechs Jahren legte der Inhaber des Hotels Der Salzburger Hof in Salzburg den Grundstein für die Hotel Operations Software hotelkit. Nach drei gescheiterten Versuchen, ein erfolgreiches Start-up mit einer innovativen Dienstleistung zu gründen, kam schließlich im Jahr 2012 der Durchbruch

Größte Herausforderung im Hotel: interne Kommunikation

„Meine Geschäftspartner und ich wollten tatsächlich zunächst das Handtuch werfen. Ich übernahm zu dieser Zeit gerade das Hotel meiner Eltern mit 50 Zimmern und 20 Mitarbeitern. Eine der größten Herausforderungen war dabei die interne Kommunikation. Hier sorgten vor allem unnötige Fehler und ein häufiger Verlust von wichtigen Informationen für Probleme. Wir brauchten also dringend eine Lösung zur Verbesserung der internen Abläufe. Damit auch die Mitarbeiter zufriedener sind. Außerdem war ich überzeugt davon, dass ich nicht der einzige Hotelier war, der mit einer wenig effizienten Kommunikation kämpfte”, so Marius Donhauser, Gründer von hotelkit und Inhaber Hotel Der Salzburger Hof.

Seit fast sieben Jahren ist hotelkit auf dem Markt und bereits als Standardlösung für die Hotellerie etabliert. Zu den Kunden der Hotel Operations Software hotelkit gehören neben kleinen Privathotels auch große Ketten- und Gruppenhotels mit über 1.000 Zimmern. Zunächst wurde hotelkit nur für den eigenen Bedarf des Salzburger Hoteliers entwickelt. Die Idee für ein neues Start-up war aber schnell geboren. Das erste Büro befand sich in einem Hotelzimmer des Familienbetriebes. Heute arbeiten an sechs Standorten 50 Mitarbeiter für das Unternehmen. hotelkit wird momentan in 18 Systemsprachen zur Verfügung gestellt. Ein internationales, mehrsprachiges Support-Team kümmert sich um die Anliegen der Kunden. Hauptsitz ist Salzburg. Dort bezog hotelkit im vergangenen Jahr ein 450 Quadratmeter großes Büro, um weiter expandieren zu können. Mittlerweile nutzen rund 50.000 Hotelmitarbeiter in über 40 Ländern weltweit die Softwarelösung des ehemaligen Start-ups aus Österreich.

Nächster Schritt: Housekeeping digitalisieren

Für die Gründer von hotelkit sind Innovationen die DNA des Unternehmens. So wird täglich die Software weiterentwickelt und an neuen Tools gearbeitet, um allen Hoteliers und deren Mitarbeitern eine Erleichterung im Arbeitsalltag bieten zu können. Dazu gehört beispielsweise auch die neue hotelkit Housekeeping Lösung, welche alle Prozesse der Housekeeping-Abteilung digitalisiert. Es besteht derzeit eine hohe Nachfrage in diesem Bereich. Von Bedeutung ist vor allem die Automatisierung von Arbeitsprozessen, die effiziente Aufgabenverteilung gemäß der Zeitressourcen sowie die Maximierung von Qualitätsstandards.

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