13.08.2021

„Waldweg“ ist die Nummer 1

Die steirische Nachwuchsköchin Anja Schabereiter vom „Dorfhotel Fasching“ gewann den Mövenpick Eisdessert-Wettbewerb.

© Summerstage, Katharina Schiffl
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Mit einer Hommage an ihre Heimat setzt sich Schabereiter beim Mövenpick Eisdessert-Wettbewerb in der Summerstage am Wiener Donaukanal die Krone auf. Die Nachwuchsköchin glänzte mit ihrem „Waldweg“ nicht nur auf dem Teller, sondern konnte die Jury auch von ihren literarischen Qualitäten überzeugen. Denn ihre Kreation – ein Fliegenpilz aus Eis, mit fein austarierten Aromen – begleitete sie mit einem Gedicht in steirischer Mundart. Belohnt wurde ihr Kunstwerk mit einem „süßen Scheck“ über 600 Euro.

Den zweiten Platz schaffte Lokalmatador Lukas Mühlberger vom Restaurant Summerstage mit seiner Kreation „The American Dream“. Monique Poyer vom Hilton Vienna Park ließ sich von niemand Geringerem als Wassily Kandinsky inspirieren. Der Wegbereiter der abstrakten Kunst stand Pate für ihr Eisdessert „Wassily K. was here“ – und präsentierte sich auf dem Teller ebenso bunt und ausdrucksstark wie das große Vorbild auf der Leinwand und eroberte Rang 3.

Talentförderung auch in schwierigen Zeiten

Wie schon 2020 sorgte Corona auch in diesem Jahr für einige Veränderungen. „Bitte auf Abstand bleiben“ und „Nicht ohne meine Maske“ sind allen Teilnehmern in Fleisch und Blut übergegangen. Doch immer deutlicher wird im zweiten Pandemiejahr, wie wichtig die Förderung des Nachwuchses ist. 

„Mövenpick ist als Marke eng mit der Gastronomie verbunden. Uns ist es wichtig, Nachwuchstalenten eine Bühne zu bereiten“, so Eva Nikendei, Head of Marketing von Froneri Austria. „Mit einem solchen Event möchten wir die Kreativität und Leidenschaft feiern – und damit ein positives Signal an die gesamte Branche senden.“

Prominente Jury kürte bestes Eisdessert

Zur Punktevergabe auf der Summerstage bat Szenegastronom Ossi Schellmann eine prominente Jury zu Tisch. Dazu begrüßte er unter anderem die Schriftstellerin Ursula Poznanski, Schauspielerin Maddalena Hirschal mit ihrem Vater Adi, Michael „Schotti“ Schottenberg, ORF-Moderatorin Eva Pölzl sowie die Sängerin Dorretta Carter.

Gemeinsam vergaben sie Punkte in den Kategorien „Kreativität/Innovation“, „Optik/Präsentation“ und „Geschmack“. „Die Finalistinnen und Finalisten haben es uns wahrlich nicht leichtgemacht. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, verrät Eva Nikendei im Anschluss an die Jurysitzung. 

(Red)

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